Verzeichnis, Fach GKPF: Grundzüge und Prinzipien der Akut- und Langzeitpflege inklusive Pflegetechnik (GKPF)
29.03.2025
Dieses Fach vermittelt neben einiger Theorie vor allem die praktischen Kompetenzen. AbsolventInnen lernen, den Gesundheitszustand von Pflegeempfängern zu beobachten und Gefährdungen zu erkennen. Mit der Theorie und den Erfahrungen aus den Praktika sind die AbsolventInnen nach dem ersten Jahr der Ausbildung in der Lage, Pflegemaßnahmen professionell durchzuführen und präventive Techniken unter Anwendung von Expertenstandards anzuwenden.
Pflegetechnik ist auch für FachsozialbetreuerInnen von Bedeutung, die als Fachrichtung Altenarbeit oder Behindertenarbeit gewählt haben. So müssen auch sie als Betreuerinnen und Betreuer in der Lage sein, Veränderungen des Gesundheitszustands frühzeitig zu erkennen. Nur so können sie gezielte Maßnahmen ergreifen, um die körperlichen, geistigen und psychischen Ressourcen effektiv zu fördern.
Die Ausbildung orientiert sich am Strukturmodell im Pflegeverständnis von Monika Krohwinkel. Diese Strukturierung hilft Auszubildenden dabei, pflegerische Interventionen systematisch zu erfassen, um das Lernen zu erleichtern.
INHALT: ABEDL nach Monika Krohwinkel
Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten können:
- Puls und Blutdruck messen
- Atmung beobachten
- Sauerstoff verabreichen
- Sputum beobachten
- Sekretmanagement
- Pneumonieprophylaxe
- Thromboembolieprophylaxe
- Kompressionsstrümpfe / Thromboseprophylaxestrümpfe anlegen
- Bandagieren
- Blutzucker messen
- Insulin spritzen
- Körpertemperatur beobachten
- Wickel, Umschläge, Kompressen
- Aspirationsprophylaxe
- Infektionsprophylaxe
- Subcutan spritzen
- Tracheostoma pflegen
- Dehydrationsprophylaxe
- Blutabnahme
- Verbandswechsel
- Absaugen
- Perioperative Pflege
- Pharmakologie
Essen und trinken können:
- Essen verabreichen
- Dysphagie erkennen
- Mundpflege durchführen
- Aspirationsprophylaxe
- Mukositisprophylaxe
- Stomatitisprophylaxe
- Soorprophylaxe
- Parotitisprophylaxe
- Beobachtung des Ess- und Trinkverhaltens
- Beobachtung des Ernährungszustands
Ruhen und schlafen können
Sich pflegen können
Sich bewegen können:
- Bewegung fördern, Bewegungseinschränkungen erkennen
- Dekubitus erkennen, Dekubitusprophylaxe durchführen
- Kontraktur erkennen, Kontrakturprophylaxe durchführen
- Positionierungen
Kommunizieren können:
Ausscheiden können:
- Ausscheidung beobachten
- Stomapflege
- Inkontinenzprophylaxe
- Erbrechen
- Künstliche enterale Ernährung
- Obstipationsprophylaxe
- Zystitisprophylaxe
Für Sicherheit in der Umgebung sorgen können
Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können
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Bild: KI