Aufbereiteter Lehrinhalt, Unterrichtsfach: Grundzüge und Prinzipien der Akut- und Langzeitpflege inklusive Pflegetechnik (GKPF)
26.03.2026
Blutgerinnsel können schwerwiegende Folgen haben – von einer tiefen Venenthrombose bis hin zu einer potenziell lebensbedrohlichen Lungenembolie. Doch mit den richtigen Maßnahmen lassen sich solche Risiken gezielt minimieren.
Das muss die Pflegeassistenz über Thromboembolieprophylaxe wissen:
➤ Den Begriff Thrombose definieren und das individuelle Thromboserisiko einschätzen können.
➤ Die Tiefe Beinvenenthrombose (TVT) erkennen und deren Folgen einschätzen können.
➤ Das Postthrombotische Syndrom und die Chronisch-venöse Insuffizienz als Folge einer unbehandelten TVT verstehen.
➤ Die Ursachen und Risikofaktoren für eine Thrombose verstehen.
➤ Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe anwenden können.
Diese Seite steht in engem Zusammenhang mit der Seite „Pathologie: Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen“.
Thrombose: Pathologie
Definition:
Eine Thrombose ist eine akute Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) innerhalb einer Arterie oder Vene bildet. Am häufigsten tritt sie in den tiefen Beinvenen auf. Eine Thrombose benötigt immer eine schnelle ärztliche Abklärung.
Einfach gesagt:
Ein Schorf auf der Haut und ein Thrombus im Gefäß beruhen auf demselben biologischen Grundmechanismus: der Blutgerinnung. Während Schorf ein äußerlich eingetrocknetes Gerinnsel ist, ist ein Thrombus ein noch weiches, feuchtes Gerinnsel in einem Blutgefäß.
🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Wie und warum entsteht Schorf? Welcher Blutbestandteil spielt dabei eine Hauptrolle? 💡🧩 🪢
Thrombus
• Blutgerinnsel entsteht an Ort und Stelle
• bleibt im Gefäß haften
• kann Gefäß verschließen
Embolus
• Abgelöster Thrombus oder Fremdkörper
• wird mit dem Blutstrom weitertransportiert
• verursacht Gefäßverschluss an anderer Stelle
Beispiel: Thrombus löst sich aus den Beinvenen → kann in die Lunge gelangen → Lungenembolie
Ursache: Virchow Trias
Die Virchow-Trias (benannt nach Dr. Virchow) beschreibt die drei Hauptursachen der Thromboseentstehung.
1. Verlangsamung des Blutflusses (Geschwindigkeit) – „Kreislauffaktor“ („Stase“)
2. Veränderung der Blutgefäß-Innenwände (Verletzungen, Entzündungen, Arteriosklerose) – „Wandfaktor“
3. Veränderung der Blutgerinnung (Blutviskosität) – „Blutfaktor“
🫏 Eselsbrücke:
V + V + V = V
Verlangsamung + Veränderung + Veränderung = Virchowsche Trias
B + B + B
Blutfluss, Blutgefäß, Blutgerinnung 🫏
Verlangsamung des Blutflusses (Kreislauffaktor), z.B.:
• langes Sitzen im Flugzeug
• Immobilität
• Bettlägerigkeit
Veränderung der Blutgefäße (Wandfaktor), z.B.:
• Rauchen
• Verletzungen
• Arteriosklerose
Veränderung der Blutgerinnung (Blutfaktor), z.B.:
• Gerinnungsstörungen
• Dehydration
• hormonelle Einflüsse
Die Virchow-Trias in 60 Sekunden, Pflege-Kanal, youtube
📸 Bild: Virchow Trias, die-zwei-in-reflexstreifen.blog 📸
Risikofaktoren einer Thrombose
• Bewegungsmangel (Muskelpumpe der Beine arbeitet kaum, Blut fließt langsamer zurück zum Herzen, staut sich leichter in den Beinvenen)
• Flüssigkeitsmangel (Veränderte Blutviskosität)
• Immobilität, Bettlägerigkeit (Gipsverbände, nach OPs)
• Medikamente, z.B. Kontrazeptiva (hormonelle Verhütungsmittel)
• COPD (Sauerstoffmangel kann die Gefäße und Gerinnung beeinflussen, Bewegungsmangel)
• frühere Thrombosen (bereits geschädigte Venenklappen oder Gefäßwände, Bewegungsmangel)
• Krebserkrankungen (Tumorerkrankungen können die Blutgerinnung aktivieren, Chemotherapie erhöht das Risiko, Bewegungsmangel)
• Schwangerschaft (Hormone)
• Verletzungen / Traumata (Gefäßverletzungen bzw. Gewebsverletzungen aktivieren die Gerinnung)
• Venenkatheter / Infusionen (Thrombophlebitis)
• Varizen (führen zu verlangsamtem Blutfluss, Venenklappen schließen schlechter)
• höheres Lebensalter (> 60, Gefäße/Venenklappen vorgeschädigt, Begleiterkrankungen wie Herzinsuffizienz, Krebs, geringere Mobilität)
• Vorhofflimmern
• Herzinsuffizienz
Die Gefahren einer Thrombose:
Die Gefahren hängen davon ab, wo sich der Thrombus befindet und ob er sich löst (Embolus) oder bestehen bleibt:
• Lungenembolie (bei venösen Thrombosen)
• Insult oder Myokardinfarkt (bei arteriellen Thrombosen)
• PAVK
• Postthrombotisches Syndrom
Formen venöser Thrombosen:
• TVT
• Thrombophlebitis
Erkrankungen, bei denen Thrombose eine Rolle spielt:
• TVT (tiefe Venenthrombose)
• PAVK
• Herzinfarkt
• Schlaganfall
• Vorhofflimmern
• Lungenembolie
• Krampfadern
• Arteriosklerose
Folgeerkrankungen
• Postthrombotisches Syndrom
• Chronisch-venöse Insuffizienz
• Ulcus cruris
Symptome
Die Gerinnselbildung führt sekundär zu einer entzündungsähnlichen Reaktion, was die typischen Symptome hervorruft.
• gerötete Haut (oder livide, zyanotisch) (Rubor)
• warme Haut (Calor)
• Schmerz, Druckschmerz (an der Thrombosestelle), Druckempfindlichkeit, Muskelkrämpfe (Dolor)
• Schwellungen (Ödeme) und Spannungsgefühle, Hautglanz, prall gespannte Haut (Tumor)
• Schmerzen beim Hochlagern des Fußes oder bei Bewegung (Fußsohlen-, oder Wadenschmerz) (Functio Laesa)
• Fußpuls, Leistenpuls und Kniekehlenpuls sind tastbar (weil der arterielle Blutfluss nicht behindert ist, z.B. A. poplitea)
🎬 Video: Arteria poplitea tasten: peripheral vascular disease made easy, youtube 🎬
Tiefe Beinvenenthrombose (TVT) / Phlebothrombose
Definition
ist eine Thrombose in einer tiefen Beinvene. Es besteht das Risiko einer Lungenembolie, wenn der Embolus in die Lunge wandert.
Folgeerkrankungen:
• s. Thrombose
• chronisch-venöse Insuffizienz (postthrombotisches Syndrom;PTS)
• Ulcus cruris venosum
Gefährliche Komplikation: Lungenembolie
Löst sich der Thrombus:
→ gelangt er über das rechte Herz in die Lungenarterien
→ Gefäßverschluss in der Lunge
🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Mit welchem bildgebenden diagnostischen Verfahren kann eine TVT festgestellt werden?💡🧩 🪢
Pflege: Richtiges Handeln bei Verdacht auf eine TVT
⚠️🚑 MAßNAHME NOTWENDIG! ⚠️🚑 Wenn eine Pflegeperson den Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose (TVT) hat, ist schnelles und richtiges Handeln entscheidend, um Komplikationen wie eine Lungenembolie zu vermeiden.
1. Symptome der TVT erkennen
2. Hochlagern (nicht zu hoch, ideal ca. 20°)
3. Ruhigstellen (keine aktive Bewegung oder Massage – könnte Thrombus lösen!) Patient nicht umherlaufen lassen
4. Keine Wärmeanwendungen (z. B. Wärmflaschen oder heiße Wickel), da Wärme die Gefäße erweitert → Emboliegefahr
5. engmaschig Vitalzeichen überwachen
6. Arzt oder Notdienst verständigen
7. Thromboseprophylaxe anpassen, falls erforderlich (z. B. Heparin-Gabe nach ärztlicher Anweisung)
Phlebitis / Thrombophlebitis
Definition:
Eine Thrombophlebitis ist eine Venenerkrankung. Es handelt sich um eine Entzündung einer oberflächlichen Vene (Phlebitis, Veneninfektion), die mit der Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) einhergeht. Häufig bei langer Liegezeit einer peripheren Verweilkanüle, z.B. auf dem Handrücken.[3]
Risiko
- TVT[3]
- Lungenembolie[3]
Symptome / Zeichen einer Phlebitis / Thrombophlebitis
- Dolor (Palpationsschmerz)[4]
- Rubor[3]
- Tumor[3]
- Calor[3]
- Verhärtung[3]
- eitrige Sekretion und Fieber[5]
Chronisch-venöse Insuffizienz (CVI) – Pathologie
Definition:
Die chronisch-venöse Insuffizienz (CVI) ist eine dauerhafte Funktionsstörung der Venen, bei der das Blut aus den Beinen nicht mehr ausreichend zum Herzen zurücktransportiert wird und sich dadurch Blut in den Beinen staut.[10]
Mögliche Ursachen:
- Venenklappeninsuffizienz / Krampfadern[11]
- vorausgegangene tiefe Venenthrombose[9]
- Abflussbehinderung in den Venen, z. B. durch Thrombus, Entzündungen[11]
- Gefäßwandschwäche bzw. angeborene Venenveränderungen[11]
Risikofaktoren:
- Übergewicht
- fortgeschrittenes Alter
- langes Stehen
- Schwangerschaft
- Bewegungsmangel (= schwache Muskel-Venen-Pumpe)
- hohe Körpergröße[11]
Mögliche Folge einer langjährigen CVI:
- Ödeme an Unterschenkel und Knöchel
- Hautveränderungen, z. B. bräunliche Verfärbungen
- venöses Ekzem / entzündete, schuppige Haut
- Verhärtung von Haut und Unterhautgewebe
- im fortgeschrittenen Stadium Ulcus cruris venosum („offenes Bein“)
Therapie / Maßnahmen:
allgemeine Maßnahmen:
• Übergewicht reduzieren
• regelmäßige Bewegung / Bewegungstherapie
• langes Sitzen und Stehen vermeiden
• regelmäßige Bewegung von Füßen und Knöcheln
komplementär:
• Kompressionstherapie[11]
• Behandlung der Ursache, z. B. von Krampfadern[12]
• Hautpflege, besonders bei trockener, entzündeter oder geschädigter Haut[13]
• bei Ulcus cruris venosum zusätzlich professionelle Wundversorgung[14]
Bei der chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) gehören Antikoagulanzien nicht zur Standardtherapie.
Postthrombotisches Syndrom (PTS)
Definition:
Das postthrombotische Syndrom (PTS) ist eine Form der chronisch-venösen Insuffizienz, die als Folge einer TVT entsteht. Dabei handelt es sich um eine chronische Langzeitfolge einer TVT, die durch einen dauerhaft gestörten venösen Blutabfluss und/oder geschädigte Venenklappen entsteht. Durch die chronischen Stauungserscheinungen können langfristig Beschwerden wie Schwellungen, Schmerzen und Hautveränderungen auftreten.[9]
Ursache:
Die eigentliche Ursache des postthrombotischen Syndroms ist immer eine vorausgegangene tiefe Venenthrombose (TVT)
Risikofaktoren:
• unzureichende oder verspätete Behandlung der TVT
• ausgedehnte/proximale Thrombose, besonders im Beckenbereich oder in der Vena cava
• wiederholte tiefe Venenthrombosen
Mögliche Folgen einer PTS:
s. chronisch-venöse Insuffizienz
Therapie / Maßnahmen der PTS:
allgemeine Maßnahmen:
• Übergewicht reduzieren
• regelmäßige Bewegung / Bewegungstherapie
• langes Sitzen und Stehen vermeiden
• regelmäßige Bewegung von Füßen und Knöcheln
komplementär:
• Kompressionstherapie[11]
• Hautpflege, besonders bei trockener, entzündeter oder geschädigter Haut[13]
• bei Ulcus cruris venosum zusätzlich professionelle Wundversorgung[14]
• bei schwerem PTS ggf. chirurgische Verbesserung des venösen Abflusses, z. B. Stent
Antikoagulanzien gehören nicht zur Standardtherapie des bereits bestehenden postthrombotischen Syndroms; sie werden nur bei einer zusätzlichen Indikation eingesetzt, z. B. zur Behandlung oder Vorbeugung einer erneuten TVT.
Lungenembolie – Pathologie
Definition: Akuter Verschluss einer Lungenarterie durch eingeschwemmten Embolus (meist infolge einer TVT).[15]
Risikofaktoren einer Pulmonalembolie
- Risikofaktoren einer TVT[16]
- kürzlich erfolgte Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz oder Vorhofflimmern[17]
- schweres Trauma[17]
- Operationen wie ein Hüft- oder Kniegelenkersatz[17]
Eine Pulmonalembolie kann potenziell tödlich verlaufen, insbesondere wenn größere Blutgefäße der Lunge betroffen sind. Sind lediglich kleine Gefäße blockiert, treten meist nur milde Symptome auf.[19]
Der Unterschied zwischen Thrombus und Embolus…
…ist die Beweglichkeit des Blutgerinnsels.
Thrombus = unbewegliches Gerinnsel
Embolus = bewegliches Gerinnsel
⚠️🚑 ERSTE HILFE MAßNAHME NOTWENDIG! ⚠️🚑 siehe: Erste Hilfe, Kardiogener Schock
Symptome einer Pulmonalembolie
Schmerzen beim Einatmen[19] → Hypoxämie[19] → Hypoxie[19] → Dyspnoe, Tachypnoe, Tachykardie[18] → Rechtsherzbelastung[18] → Schock[17] (Blutdruckabfall[19], Pulsqualität fadenförmig & schnell: sehr schwach, kaum tastbar[20]) → Bewusstlosigkeit[19] → Herz-Kreislauf-Stillstand[19]
weitere mögliche Symptome:
• Bluthusten[18] (kleine Gefäße können geschädigt werden[17] → Blut tritt in die Atemwege über[17] → frisch-blutiger Auswurf[18])
⚠️🚑 ERSTE HILFE MAßNAHME NOTWENDIG! ⚠️🚑 Erste Hilfe bei Dyspnoe / Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit mit oder ohne Atmung
Thromboseprophylaxe
Ein gesunder Mensch nutzt seine Muskel-Venen-Pumpe. Die Wadenmuskulatur wird durch Aktivitäten wie Gehen, Treppensteigen oder Radfahren aktiviert, wodurch sie sich zusammenzieht und so den Bewegungsablauf unterstützt. Bei jeder aktiven Bewegung drückt der Muskel gegen die Venenwand, wodurch das Gefäß verengt wird. Das beschleunigt den Blutfluss und verbessert den venöse Rückstrom. Pflegerische Thromboseprophylaxe wird von Pflegepersonen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und im häuslichen Pflegebereich bei Menschen mit erhöhtem Thromboserisiko durchgeführt.
Ziel:
Verhinderung einer TVT und einer möglichen Lungenembolie durch Verbesserung des venösen Blutrückflusses.
Die Prophylaxe wird interdisziplinär durchgeführt:
• venösen Rückfluss steigern
• Schäden an den Venenwänden vermeiden
• Blutgerinnungsneigung senken
Die 3 Säulen der Thromboseprophylaxe
• Basismaßnahmen (Flüssigkeitszufuhr, Bewegung)
• Physikalische Maßnahmen (Strümpfe, Bandagen)
• Medikamentöse Maßnahmen (Antikoagulantien)
Bei Patienten mit einem niedrigen Thromboserisiko reichen die Basismaßnahmen. In manchen Fällen werden diese durch das Tragen medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS, MKS) ergänzt (z.B. MTPS nach einer OP). Personen mit einem mittleren oder hohen Risiko benötigen zusätzlich blutverdünnende Medikamente (Antikoagulanzien), um die Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu reduzieren.
weitere Maßnahmen:
• Hautbeobachtung
• Schmerzbeobachtung
• Atembeobachtung
• Information über Risikofaktoren: Rauchen, Immobilität, Flüssigkeit, Adipositas, lange Reisen
• Mobilisation
Basismaßnahmen
• Mobilisation / Bewegung
• Flüssigkeitszufuhr (Achtung bei Kontraindikationen wie z. B. Nieren- oder Herzinsuffizienz Rücksprache mit dem Arzt!)
Mobilisation
Die frühzeitige Mobilisation ist ein wesentlicher Bestandteil der Thromboseprophylaxe. Die Pflegeassistenz informiert den Patienten über die Bedeutung der Bewegung und unterstützt ihn dabei, so früh wie möglich aufzustehen. Falls das nicht möglich ist, sollte zumindest eine Bewegung der Beine oder eine Mobilisation im Bett erfolgen. Die Aktivierung der Muskel-Venen-Pumpe durch Bewegung fördert den venösen Rückfluss und verbessert die Durchblutung. Dies kann durch zusätzlich unterstützende Maßnahmen wie physikalische Anwendungen weiter verstärkt werden.
Bewegung
Regelmäßige Bewegungsübungen aktivieren die Muskel-Venen-Pumpe und helfen, den venösen Blutstrom in Richtung Herz aufrechtzuerhalten. Neben gezielten Übungen, die von Physiotherapeuten angeleitet werden, sollten bettlägerige Patienten nach Möglichkeit selbst aktiv bleiben. Dazu gehören das Anwinkeln und Strecken der Beine, das Kreisen der Füße, das Heben und Senken der Beine sowie Bewegungen wie „Fahrradfahren“ im Liegen. Auch das bewusste Anspannen und Entspannen der Zehen trägt zur Durchblutungsförderung bei.
Falls der Patient sich nicht eigenständig bewegen kann oder bei Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen kann die Pflegeassistenz unterstützend passive Bewegungsübungen durchführen, z.B. Beine mehrfach aufstellen oder Arme über den Kopf bewegen (Vorsicht bei Patienten mit Frakturen oder Gelenkersatz!).
Flüssigkeitszufuhr
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verhindert eine zu hohe Blutviskosität. Ist zu wenig Flüssigkeit im Körper, steigt die Konzentration der festen Blutbestandteile, was das Thromboserisiko erhöht. Ein verringerter Hautturgor oder trockene Haut können Anzeichen für eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme sein. Die Pflegeassistenz sollte Patienten aktiv zum Trinken ermutigen, insbesondere auch bei kognitiven Einschränkungen. Achtung bei Kontraindikationen wie z. B. Nieren- oder Herzinsuffizienz Rücksprache mit dem Arzt!
Physikalische Maßnahmen / Kompressionstherapie
1. Medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS)
2. Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS)
3. Intermittierende pneumatische Kompression (IPK)
4. Bandagen / Phlebologischer Kompressionsverband (PKV)
5. Stützstrümpfe
Medizinische Kompressionsstrümpfe (MKS)
– Venen- oder Lympherkrankungen (z.B. chronisch-venöse Insuffizienz, Tiefe Venenthrombose, Lymphödem)
– auf ärztliche Verordnung
– individuell an den Patienten angepasst
– 4 Kompressionsklassen (“Druckstärken”)
– werden nur am Tag getragen (über Nacht ausgezogen)
– morgens anziehen, wenn die Beine noch nicht geschwollen sind
– langfristige Therapie
📸 Foto MKS: Wikipedia 📸
Medizinische Thromboseprophylaxestrümpfe (MTPS, „Liegestrümpfe“)
Vermeidung von Thrombosen
– vorübergehende Maßnahme
– werden Tag und Nacht getragen (im Unterschied zu den MKS)
– immobile Patienten, z.B. nach OPs, im Krankenhaus oder Pflegeheim
– beschleunigen den Blutfluss in den tiefen Venen
– ärztliche Verordnung
Handhabung von MTPS:
• Das Material muss glatt auf der Haut anliegen, ohne Falten oder Einschnürungen
• Regelmäßige Hautkontrolle
• Strumpfwechsel täglich morgens – Hautkontrolle, Körperpflege
• Strümpfe gehören gewaschen, verlieren davon jedoch ihre Kompressionskraft
MPTS anziehen:
• Patient in Rückenlage mit hochgelagerten Beinen vorbereiten
• Strümpfe zunächst auf links drehen, bis zur Ferse umklappen und von der Zehenspitze aus vorsichtig über den Fuß und das Bein ziehen
• Gleichmäßiges Verteilen, faltenfrei und nicht verzogen, um Druckstellen zu vermeiden
• Kontrolle der Durchblutung und des Hautzustands nach dem Anziehen
MTPS Kontraindikationen:
• periphere-arterielle Verschlusserkrankungen
• dekompensierte Herzinsuffizienz (massive Beinödeme)
• lokale Infektionen
• Polyneuropathien
• Materialunverträglichkeit
Warum dürfen bei dekompensierter Herzinsuffizienz keine MTPS angezogen werden?
Kompressionsstrümpfe erhöhen den venösen Rückstrom zum Herzen. Dadurch wird Blut aus den Beinvenen stärker Richtung Herz zurückgeschoben. Bei einem gesunden oder stabilen Herzen ist das erwünscht. Bei einer dekompensierten Herzinsuffizienz ist das Herz aber bereits überlastet und schafft es nicht mehr ausreichend, das Blut weiterzupumpen. Dadurch kann es zu einer zusätzlichen Belastung des Herzens kommen. Mögliche Folgen:
• Zunahme von Atemnot
• Flüssigkeitsstau in der Lunge
• Lungenödem
• Kreislaufverschlechterung
📸 Foto MTPS: Wikipedia 📸
Intermittierende pneumatische Kompression (IPK)
– vorübergehende Maßnahme
– auf Intensivstationen
– nach OPs bei Patienten mit hohem Thromboserisiko
– große, weiche Luftpolster, liegen „wie Strümpfe über den Beinen“
– wie „automatische Massage“ für die Beine
– erzeugt eine wellenförmige Druckbewegung
– werden in regelmäßigen Abständen mit Luft gefüllt und entleert
– verbessert den venösen Rückstrom
– bedarf einer ärztlichen Verordnung
📸 Foto IPK: Wikipedia 📸
Bandagen / Phlebologischer Kompressionsverband (PKV)
– wird heute in den Leitlinien nicht mehr als Standardmaßnahme der Thromboseprophylaxe genannt[1]
– heute kaum noch genutzt
– stattdessen wird MTPS oder MKS empfohlen (je nach Therapieziel)
– ärztliche Verordnung
Indikationen für den Phlebologischen Kompressionsverband:
• anstatt MTPS oder MKS
• fehlende passende Strümpe
• Unverträglichkeit gegenüber Strumpfmaterialien
• eher als vorübergehende Versorgung nach Operationen oder Verletzungen (statt MTPS)
Anwendung des phlebologischen Kompressionsverbands:
• kann als Wechselverband oder als Dauerverband angelegt werden
• Wechselverband wird abends abgewickelt und täglich neu angelegt
• Dauerverband wird 24 Stunden getragen
• Bindenmaterialien Kurzzugbinde oder Mittelzugbinde
• Bandage nach Fischer = Kurzzugbinde
• Beine bis knapp 2 cm unterhalb der Kniekehle bandagierten
• Kompressionsstärke muss von distal nach proximal kontinuierlich abnehmen
• nicht zu viel Druck ausüben (Fingertest) – Druck auch nach dem Anlegen kontinuierlich kontrollieren
• über die Ferste bandagieren und wieder zurück
• entweder ährenförmig oder spiralförmig binden
Phlebologischer Kompressionsverband – Kontraindikationen:
• lokale Defekte, Nekrosen, Verletzungen
• peripher arterielle Durchblutungsstörungen
• schwere Neuropathien
📸 Foto PKV: Wikipedia 📸
Stützstrümpfe
– Sind keine medizinischen Produkte
– werden nicht im klinischen Bereich eingesetzt
📸 Foto Stützstrümpe: bauerfeind.at*1) 📸
Medikamentöse Maßnahmen
• gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulanzien)
Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Thrombosen ist die Blutgerinnungsneigung, die medikamentös reduziert werden kann. Hierbei kommen gerinnungshemmende Medikamente (Antikoagulanzien) zum Einsatz (z.B. Heparin).
In der Thromboseprophylaxe werden vor allem Heparine über einen begrenzten Zeitraum verabreicht. Diese Medikamente wirken schnell und werden idR subkutan injiziert. Die Verabreichung kann durch die Pflegeassistenz erfolgen. Einstichstelle auf mögliche Nebenwirkungen wie Hämatome oder Entzündungen überwachen!
Subcutane Injektion (s.c.)
Subcutane Injektion (s.c.), Definition:
Einspritzen eines Arzneimittels in das Unterhautfettgewebe (Subcutis). Wird angewendet, wenn ein Wirkstoff langsam und gleichmäßig resorbiert werden soll (z.B Insulin oder Heparin).
🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Pflegetechnik und Recht: Injektion anordnen, Injektion verabreichen: Wer hat wann die Verantwortung?💡🧩 🪢
Kontraindikationen subcutan spritzen
• Ödeme
• Hauterkrankungen im Injektionsgebiet
• Schockzustände, unzureichende Durchblutung
• Entzündungen
• Störungen der Hautdurchblutung
🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Was ist die wichtigste Nebenwirkung von Heparin? Was musst du daher unbedingt tun, bevor du einem P/B das erste Mal Heparin spritzt?💡🧩 🪢
SUBCUTAN SPRITZEN SCHRITT-FÜR-SCHRITT
Vorbereitung
• Händedesinfektion
• Injektionskanüle
• Alkoholtupfer
• trockener Tupfer
• Abwurfbehälter (Sicherheitsbox)
• Arzneimittel kontrollieren: 6-R-Regel
• Insulin Pen einstellen
Durchführung
• Hände desinfizieren
• geeignete Injektionsstelle festlegen (rund um den Bauchnabel, 2–3 cm entfernt, Oberschenkelaußenseite oder Oberschenkelvorderseite. Oberarm ist weniger gut geeignet – Risiko für eine Injektion in den Muskel, Rotationsprinzip beachten – Injektionsstellen regelmäßig wechseln)
• Hautkontrolle (Kontraindikation Ödeme, Hauterkrankungen im Injektionsgebiet, Schockzustände, unzureichende Durchblutung, Entzündungen, Störungen der Hautdurchblutung)
• Hautdesinfektion durchführen – Einwirkzeit abwarten
• Hautfalte machen – senkrecht (90°) oder schräg im Winkel von ca. 45° einstechen (bei kachektischen Patienten – gerader Einstichwinkel, bei längerer Kanüle schräger Einstichwinkel)
• NICHT aspirieren – bei Fertigspritzen nicht notwendig!
• einstechen bis zum Kanülenansatz
• langsam injizieren
• Kanüle zügig entfernen, Hautfalte loslassen, Einstichstelle mit einem trockenen Tupfer komprimieren (nicht komprimieren und rausziehen – erst nach dem Rausziehen komprimieren)
Nachsorge
• mit dem Tupfer Einstichstelle komprimieren, bis sie nicht mehr blutet
• regelmäßig Einstichstellen auf Infektionszeichen und Hämatome kontrollieren
• ggf. heparinhältige Salbe auftragen, um Hämatome und oberflächliche Thrombosen vorzubeugen bzw. zu behandeln (Arztanordnung! Beschleunigt die Resorption.)
📸 Bild: Insulin Spritzkalender – focus-gesundheit.de 📸
Mögliche Komplikationen durch eine s.c. Injektion
Hämatombildung
• Anstechen eines Gefäßes (Kompression mit Tupfer, evtl. Pflasterstreifen)
Abbrechen der Kanüle
• Materialfehler, zu tiefe Injektion (chirurgische Entfernung)
allergische Reaktion
• Unverträglichkeit (Arztinfo, Medikamentwechsel)
Entzündung / Abszess
• unsteriles Arbeiten (Entzündungszeichen! aseptische Arbeitsweise)
Verhärtung
• Injektionen immer an der selben Stelle, Medikamentenunverträglichkeit (Wechsel der Injektionsstelle)
INFO: Warum du als Pflegekraft auf die Arbeit mit einer Sicherheitsspritze bzw. Sicherheitskanüle Wert legen solltest, kannst du unter „Nadelstichverordnung“ im Fach „Recht für die Pflegeasissenz“ nachlesen.
Hämatom Definition:
Gefäßverletzung mit Einblutung ins Gewebe[2]
🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Wundklassifikation nach Tiefe und Ausdehnung des Defekts: Gehört das Hämatom zu den offenen oder geschlossenen Wunden?💡🧩 🪢
Prophylaxe gegen eine katheterassoziierte Phlebitis / Thrombophlebitis
Um eine Thrombophlebitis zu vermeiden, achtet die Pflegeassistenz darauf, der Entstehung einer Phlebitis vorzubeugen.
- Hygienische Händedesinfektion und aseptisches Arbeiten bei Anlage, Anschluss, Manipulation und Verbandwechsel.[4]
- Hautantiseptik vor der Punktion, Einwirkzeit einhalten und anschließend die desinfizierte Punktionsstelle nicht mehr unsteril berühren.[4]
- Geeignete Punktionsstelle: Bei Erwachsenen mit mehrtägiger Liegedauer bevorzugt Handrücken oder Unterarm; Ellenbeuge, Oberarm und untere Extremität möglichst vermeiden.[4] Die Pflegeassistenz legt keinen peripheren Venenverweilkatheter, führt jedoch die Hautbeobachtung durch und achtet bei PVKs in der Ellenbeuge, am Oberarm oder an der unteren Extremität besonders sorgfältig auf Veränderungen.
- PVK gut und möglichst bewegungsarm fixieren. Der Verband muss im Bereich der Eintrittsstelle steril sein und eine angemessene Zugsicherung gewährleisten. Dadurch werden Dislokation und mechanische Reizung vermindert.[4]
- Einstichstelle regelmäßig kontrollieren, mindestens täglich, besser einmal pro Schicht, insbesondere auf Schmerzen, Rötung, Schwellung, Verhärtung, Überwärmung oder Sekret achten.[4]
- Verband sauber, trocken und intakt halten und bei Ablösung, Durchfeuchtung oder Verschmutzung wechseln. Beim Verbandwechsel: Händedesinfektion und Non-Touch-Technik.[4]
- Indikation täglich überprüfen: Eine PVK, die nicht mehr benötigt wird, soll sofort entfernt werden. Ein routinemäßiger Wechsel allein aufgrund einer bestimmten Liegedauer wird hingegen nicht empfohlen.[4]
- Spülen nach der Verabreichung von Medikamenten über die PVK[6]
- auch bei einer ruhenden/geblockten PVK täglich[7] eine aseptische Spülung mit steriler Kochsalzlösung durchführen[4] und auf Entzündungszeichen sowie auf ihre weitere Notwendigkeit kontrollieren[7]
- ist eine PVK nicht frei durchgängig bzw. besteht beim Spülen Widerstand: NICHT mit erhöhtem Druck freispülen![8]
- Bei ersten Zeichen einer Phlebitis bzw. lokalen Infektion PVK nicht weiter benutzen, sondern entsprechend dem klinischen Standard entfernen bzw. ärztlich abklären lassen.[4] NICHT versuchen, die Kanüle „freizuspülen“.
Venenpflege
• regelmäßige Bewegung zur Aktivierung der Muskel-Venen-Pumpe
• ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Achtung bei Kontraindikationen wie z. B. Nieren- oder Herzinsuffizienz Rücksprache mit dem Arzt!)
• Hochlagern der Beine zur Entlastung (kein nachgewiesener Prophylaxe-Effekt, aber fördert das Wohlbefinden)
• Vermeidung von langem Stehen oder Sitzen
• Kompressionsstrümpfe oder medizinische Maßnahmen bei bestehenden Venenerkrankungen
Warum muss man bei Nieren- oder Herzinsuffizienz auf die Flüssigkeitsmenge achten?
• weil der Körper Wasser nicht mehr richtig regulieren kann
Zu hohe Flüssigkeitszufuhr bei Herzinsuffizienz:
Das Herz ist zu schwach, um das Blut effektiv weiterzupumpen.
Folge:
• Blut staut sich zurück
• Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus
• es entstehen Ödeme (z. B. in den Beinen) bzw. es kommt zu Wasser in der Lunge (Lungenödem → Atemnot)
Zu hohe Flüssigkeitszufuhr bei Niereninsuffizienz:
Die Nieren können Wasser und Abfallstoffe nicht mehr ausreichend ausscheiden.
Folge:
• Flüssigkeit bleibt im Körper
• es kommt zu Wassereinlagerungen
• Giftstoffe sammeln sich im Blut
Info:
*1) bauernfeind.at ist ein deutscher Hersteller medizinischer Hilfsmittel wie Bandagen, Orthesen, medizinischen Kompressionsstrümpfen und orthopädischen Einlagen.
Quellen:
[1] AWMF-S3-Leitlinie: Prophylaxe der venösen Thromboembolie (VTE); Version 4.1; Januar 2026, Portal der wissenschaftlichen Medizin, awmf.org (Die AWMF-S3-Leitlinie ist keine österreichische Rechtsnorm, kann aber in Österreich als hochwertige fachliche Orientierung herangezogen werden, da sie eine evidenzbasierte fachliche Orientierung bietet.)
[2] Gesundheit.gv.at (o. J.): Hämatom. Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/H/haematom.html (Zugriff am: 7. Mai 2026).
[3] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Oberflächliche Venenentzündung. Letzte Aktualisierung: 11. Oktober 2024. Expertenprüfung durch Dr. Bernhard Zierfuss, Facharzt für Innere Medizin und Angiologie. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/venenentzuendung.html (Zugriff: 30.08.2026);
[4] Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (2017): Prävention von Infektionen, die von Gefäßkathetern ausgehen. Teil 2 – Periphervenöse Verweilkanülen und arterielle Katheter. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 60, S. 207–215. DOI: 10.1007/s00103-016-2488-3. Verfügbar unter: https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/265/255zK1Br8Qk5kk.pdf?isAllowed=y&sequence=1 (Zugriff: 30.08.2026);
[5] Universitätsklinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle, Medizinische Universität Wien (2025): Codebuch „APPS 2025 – Kodierungen und Definitionen“, Verfügbar unter: https://krankenhaushygiene-infektionskontrolle.meduniwien.ac.at/fileadmin/content/OE/krankenhaushygiene-infektionskontrolle/dokumente/APPS/Unterlagen/APPS_2025_Codebuch_V1.0_final.pdf (Zugriff: 30.08.2026);
[6] World Health Organization (WHO) (2024): Guidelines for the prevention of bloodstream infections and other infections associated with the use of intravascular catheters. Part 1: Peripheral catheters. Verfügbar unter: https://iris.who.int/bitstream/handle/10665/376722/9789240093829-eng.pdf?sequence=1 (Zugriff: 30.08.2026);
[7] WoCoVA Foundation (World Conference on Vascular Access), ERPIUP-Konsensus (European Recommendations for Proper Indication and Use of Peripheral Venous Access Devices), The Journal of Vascular Access, Pittiruti, M., Van Boxtel, T., Scoppettuolo, G., Carr, P., Konstantinou, E., Ortiz Miluy, G., Lamperti, M., Goossens, G. A., Simcock, L., Dupont, C., Inwood, S., Bertoglio, S., Nicholson, J., Pinelli, F. & Pepe, G. (2023): ‘European recommendations on the proper indication and use of peripheral venous access devices. Verfügbar unter: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/11297298211023274 (Zugriff: 30.08.2026);
[8] Health Service Executive (HSE) (o. J.): Peripheral Intravenous Cannula – Reducing the risks. Dublin: Health Service Executive. Verfügbar unter: https://www.stateclaims.ie/learning-events/peripheral-intravenous-cannula-reducing-the-risks (Zugriff: 30.08.2026);
[9] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Postthrombotisches Syndrom. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/postthrombotisches-syndrom.html (Zugriff: 30.08.2026);
[10] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2026): Wunden und Wundversorgung. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/verletzungen/wunden-wundheilung.html (Zugriff: 30.08.2026);
[11] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2022): Ulcus cruris. Letzte Aktualisierung: 26. August 2022. Expertenprüfung: MR a.o. Univ.-Prof. Dr. Erich Minar, Facharzt für Innere Medizin, Zusatzfach Angiologie. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/haut-haare-naegel/ulcus-cruris.html (Zugriff: 30.08.2026);
[12] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Krampfadern: Beschwerden und Behandlung. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/krampfadern.html (Zugriff: 30.08.2026);
[13] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024): Postthrombotisches Syndrom. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/postthrombotisches-syndrom.html (Zugriff: 30.08.2026);
[14] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2022): Ulcus cruris. Verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/haut-haare-naegel/ulcus-cruris.html (Zugriff: 30.08.2026);
[15] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (o. J.): Pulmonalembolie. https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/P/lungenembolie.html (Zugriff: 29.08.2026);
[16] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: Tiefe Venenthrombose, Phlebothrombose. Letzte Aktualisierung: 13. September 2024. Expertenprüfung: Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager. Online verfügbar unter: https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/venenthrombose.html (Zugriff: 29.08.2026);
[17] European Society of Cardiology (ESC), European Respiratory Society (ERS), European Heart Journal, Konstantinides, S. V. et al. (2020): 2019 ESC Guidelines for the diagnosis and management of acute pulmonary embolism. Online verfügbar unter: https://academic.oup.com/eurheartj/article/41/4/543/5556136 (Zugriff: 29.08.2026);
[18] Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) (Hrsg.) (2024): Grundlagen der Pneumologie – eine Einführung für Ärztinnen in Ausbildung.* 3. Auflage, Kapitel 4.3 „Pulmonalembolie“. Autoren des Kapitels: S. M. Hochrainer und A. K. Mayr. Stand: 31.12.2024. Verfügbar unter: https://www.ogp.at/wp-content/uploads/Grundlagenskriptum2024_IC.pdf (Zugriff: 29.08.2026);
[19] Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (2024):Lungenembolie – Symptome, Diagnose, Therapie. Letzte Aktualisierung: 15.10.2024. Expertenprüfung: a.o. Univ.-Prof. Dr. Andrea Willfort-Ehringer.
https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/herz-kreislauf/venen/lungenembolie.html (Zugriff: 29.08.2026);
[20| Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, Mötzing, G. & Schwarz, S. (2018): Leitfaden Altenpflege. 6. Auflage. München, Kapitel „Pulsqualität“. Online unter: https://shop.elsevier.de/media/blfa_files/28434-2_M_tzing_LF_Altenpflege.pdf (Zugriff: 9. August 2026);
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