Erstellt am: 01.01.2024
Aktualisiert am: 19.09.2026
fachsozialbetreuer.co.at ist ein Fachmagazin für SozialbetreuerInnen und PflegeassistentInnen. Hier finden Sie News zu neuen Forschungsergebnissen, Entwicklungen in der Ausbildung, Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen. Es werden neue Ansätze in der Praxis, innovative Projekte sowie Fachkräfte aus den Bereichen Sozialbetreuung und Pflegeassistenz vorgestellt. Darüber hinaus greift das Magazin allgemeine Trends, Entwicklungen und Ereignisse auf, die die Branche bewegen.
Die Website entstand im Rahmen meiner Ausbildung. Neben den aktuellen Themen finden Sie hier deshalb auch aufbereitete Lehrinhalte zur Wissensvermittlung sowie Skripten für Lehrerinnen, die für den Unterricht genutzt werden können.
Die Seiten entstanden während meines eigenen Lernprozesses, der sich über drei Jahre erstreckte:
- 1. Jahr Ausbildung zur Pflegeassistentin
- 2. Jahr Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin
- 3. Jahr Diplomjahr
Die aufbereiteten Lehrinhalte sind besonders präzise aufbereitet. Sie stammen aus dem praktischen Unterricht, wurden von mir didaktisch aufbereitet, mehrfach geprüft und kontinuierlich überarbeitet.
Die Vision
fachsozialbetreuer.co.at soll eine zentrale Informationsplattform für Sozialbetreuerinnen und Pflegeassistentinnen sein. Zusätzlich soll die Website auch dazu beitragen, ein bislang wenig sichtbares Ungleichgewicht zu verändern: In der Sozialbetreuung gelten häufig Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen, Psychiaterinnen, Heilpädagoginnen oder Ärztinnen als fachliche Role Models. Sozialbetreuerinnen selbst sind nicht öffentlich sichtbar – obwohl sie über umfangreiche Praxiserfahrung, eigene fachliche Perspektiven und wertvolles Wissen aus der unmittelbaren Begleitung von Menschen verfügen.
Deshalb sollen auf fachsozialbetreuer.co.at künftig verstärkt Sozialbetreuerinnen und Pflegeassistentinnen selbst zu Wort kommen. Ihre Erfahrungen und fachlichen Überlegungen sollen sichtbar werden und dazu beitragen, dass sich innerhalb der Sozialbetreuung auch eigene fachliche Vorbilder entwickeln können.
Aufruf an Sozialbetreuerinnen und Pflegeassistentinnen!
Sind Sie Sozialbetreuerin oder Pflegeassistentin und möchten einen Artikel zu einem Thema der Sozialbetreuung einreichen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an claudia@fachsozialbetreuer.co.at. Ich würde mich sehr freuen, Ihren Artikel zu veröffentlichen.
Über mich
Ich begann meinen beruflichen Werdegang als technische Redakteurin mit Fokus auf Verdichter und Kompressoren. Als junge Erwachsene suchte ich nach weiteren spannenden Herausforderungen und entschied mich, meinen Horizont zu erweitern. Mein Anliegen war es, den Resozialisierungsgedanken aktiv zu fördern. In diesem Bestreben trat ich den Dienst als Justizwachebeamtin an und war dort in einer spezialisierten Straf- und Sonderkrankenanstalt tätig, in der ich mit physisch und psychisch erkrankten Inhaftierten arbeitete. Ich initiierte Biografiearbeit mit männlichen Insassen und übernahm die Betreuung der Gefängnisbibliothek. Diese Tätigkeit ermöglichte mir eindrucksvolle Einblicke in Lebensrealitäten jenseits gesellschaftlicher Normen, erfüllte jedoch nicht vollständig meine beruflichen und persönlichen Vorstellungen.
Mit den Jahren kristallisierten sich drei wesentliche Interessensschwerpunkte heraus: Recht, Sozialpsychiatrie und Sprache. Um auch meine sprachlichen Fähigkeiten weiter auszubilden, ließ ich mich – mit Unterstützung des Bundesverbands professioneller Werbetexter Deutschland e. V. – als Texterin zertifizieren. Nebenbei unterstützte ich Online-Unternehmen redaktionell bei der Planung und Umsetzung von Projekten.
Ich sehe meine Aufgabe in der Begleitung von Randgruppen; von Menschen, die es in ihrem Leben schwerer hatten als andere, und die nicht die Chancen bekamen, die sie eigentlich verdienen. Um ihnen eine solche Chance zu eröffnen, hing ich meine Glock 17 mitsamt meinem Haftraumschlüssel an den Nagel, absolvierte die Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin mit Schwerpunkt Behindertenarbeit und Spezialisierung auf Sozialpsychiatrie und vertiefte meine bisherigen Erfahrungen durch eine neue fachliche Qualifikation.