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Perioperative Pflege

Aufbereiteter Lehrinhalt, Unterrichtsfach: Grundzüge und Prinzipien der Akut- und Langzeitpflege inklusive Pflegetechnik (GKPF)


04.05.2026

Perioperative Pflege: Definition

Perioperativ bedeutet, dass sich etwas auf den gesamten Zeitraum rund um eine Operation bezieht. Die perioperative Pflege umfasst also die präoperative, intraoperative und postoperative pflegerische Versorgung.

Präoperative Pflege: Definition

= pflegerische Versorgung vor der Operation („präoperative Phase“)

Information und Voruntersuchung

Es wird zwischen geplanten (elektiven) und ungeplanten Eingriffen (Notoperationen) unterschieden. Bei elektiven Operationen werden die notwendigen Voruntersuchungen sowie die Aufklärungsgespräche in der Regel ambulant durchgeführt. Die Aufklärung des Patienten umfasst dabei sowohl das chirurgische als auch das anästhesiologische Aufklärungsgespräch durch die jeweiligen Fachärzte.

Gängige Untersuchungen vor der Operation

Erwachsene:
• Freigabe vom Internisten oder Hausarzt
• inkl. EKG (nicht älter als 10 Tage)
• Blutprobe (nicht älter als 2 Wochen, Blutgruppe und AK-Suchtest,Blutbild, Gerinnung, Blutzucker, Nierenwerte, Leberwerte, Hepatitis- + HIV-Test)
• Lungenröntgen (max. ein halbes Jahr alt)

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Was ist ein EKG?💡🧩 🪢

Einüben postoperativer Fähigkeiten

= Techniken, die Komplikationen wie Thrombose, Pneumonie und Stürzen vorbeugen.

Um postoperative Komplikationen wie Thrombosen, Pneumonien, Stürze oder bewegungsbedingte Schmerzen zu vermeiden, sollten wichtige Fähigkeiten und Techniken möglichst bereits präoperativ eingeübt werden. Dazu zählen zum Beispiel richtiges Aufstehen, sicheres Gehen mit Hilfsmitteln, atemunterstützende Übungen, Bewegungsübungen zur Thromboseprophylaxe sowie schmerzarmes Husten, Drehen und Mobilisieren. Dadurch weiß der Patient nach der Operation besser, wie er sich sicher und schonend bewegen kann.

Maßnahmen am OP-Tag

am Operationstag:
• Nahrungskarenz
• Haarentfernung im OP-Gebiet
• Nagellack entfernen
• präoperative Körperreinigung: Nabelbereich und Hautfalten reinigen
• Make-up entfernen
• Schmuck und Piercings entfernen
• MTS anlegen
• OP-Hemd anziehen
• Prämedikation verabreichen → danach Bettruhe

Transport zum OP:
• Zahnprothesen, Sehhilfen und Körperprothesen entfernen
• OP-Unterlagen mitnehmen (OP-Dokumenten (Patientenkurve, Einverständniserklärungen,
• Anästhesieprotokoll mit Prämedikationsanordnung, alle aktuellen
• Befunde und alten Krankenunterlagen, ggf. die präoperative
Checkliste)

Operationsvorraum:
• Perücken und Haartoupets entfernen

Einschleusen:
• Übergabe an das Operationspersonal: Patienten dem OP-Personal mit Namen, geplanter Operation, Station vorstellen

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Was sind MTS?💡🧩 🪢

Präoperative Nüchternheit

Nahrungskarenz:
2 h vor der OP NICHT rauchen
2 h vor der OP KEINE Flüssigkeit
4 h vor der OP KEINE feste Nahrung
2 h vor der OP KEINE Bonbons oder Kaugummis

Medikation:
Dauermedikation am Morgen auf Anordnung
KEINE blutverdünnenden Medikamente
KEINE oralen Antidiabetika
Insulinabgabe auf Anordnung

Postoperative Pflege

Im Vordergrund stehen eine kontinuierliche Beobachtung, engmaschige Überwachung sowie eine fachlich fundierte pflegerische Versorgung.

Postaggressionssyndrom

Das Postaggressionssyndrom (auch Postaggressionsstoffwechsel, Stressstoffwechsel oder Resorptionsstoffwechsel) ist eine körperliche Stressreaktion nach schwerer Belastung, zum Beispiel nach großen Operationen, schweren Verletzungen, Verbrennungen oder schweren Infektionen. Der Körper schaltet dabei in einen Alarm- und Überlebensmodus: Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Wasser-/Elektrolythaushalt verändern sich.

ZeichenBedeutung
Tachykardie, HypertonieSympathikus → Stresshormone → Kreislauf wird aktiviert → Puls / Blutdruck steigen
Tachypnoe mit oberflächlicher Atmungerhöhter Sauerstoffbedarf; Schmerzen, Fieber / Angst können Atmung zusätzlich beschleunigen
Erhöhte KörpertemperaturEntzündungsreaktion, Wundheilung und Stressstoffwechsel können die Temperatur erhöhen (Resorptionsfieber)
HyperglykämieStresshormone (Adrenalin, Cortisol und Glukagon) erhöhen den Blutzucker, damit rasch Energie verfügbar ist
Durst und OligurieDer Körper hält Wasser zurück, um Blutvolumen und Blutdruck zu stabilisieren. Dadurch wird weniger Harn ausgeschieden.
AppetitlosigkeitStressphase → Verdauung steht nicht im Vordergrund
Müdigkeit, Interessenlosigkeit, depressive Stimmungerschöpft, zurückgezogen und psychisch belastet (Schmerzen, Bettlägerigkeit,…)

Die Reaktionen ähneln jenen einer psychischen Traumafolgestörung (PTBS), sind jedoch davon klar abzugrenzen. Die körperlichen Stressreaktionen von Postaggressionssyndrom und Traumafolgestören können verblüffend ähnlich sein, und sich sogar überschneiden. In beiden Fällen gerät der Körper in einen Alarmzustand. Tachykardie, Blutdruckanstieg, schnelle Atmung, Schwitzen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Appetitveränderung, Interessenverlust oder depressive Stimmung können sowohl nach körperlichem Trauma als auch nach psychischem Trauma auftreten. Der Unterschied liegt im Auslöser, der beim Postaggressionssyndrom bei der körperlichen Schädigung liegt (schwere Operation, Verbrennung, Infektion, Gewebeverletzung) und bei der Traumafolgereaktion auf einem seelisch existenziell bedrohlichen Erleben.

Postaggressionssyndrom: somatisch-metabolische Stressreaktion nach körperlicher Schädigung
Traumafolgestörung (PTBS): psychisch-körperliche Stressreaktion nach psychischer Schädigung

Pflegemaßnahmen: postoperative Überwachungsparameter

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Was ist der Sympathikus?💡🧩 🪢

Postoperative Überwachungsparameter

Die 6 klassischen Vitalzeichen:
Puls (Herzfrequenz) (Tachykardie: Blutverlust, Flüssigkeitsmangel)
Blutdruck (hypertensive Krise)
• Atmung (Atemfrequenz) (Verlegung der Atemwege durch Sekret, Lungenembolie, Laryngospasmus)
• Körpertemperatur (Wundinfektion, Sepsis)
Bewusstsein (Vigilanz) und Orientiertheit (postoperatives Delir, Stroke)
• Sauerstoffsättigung (SpO₂) (Lungenembolie)

Postoperativ kommen zusätzlich hinzu:
Schmerz
Urinausscheidung, spätestens nach 8 h / Flüssigkeitshaushalt (postoperative Harnretention, Nierenversagen)
Stuhlausscheidung abhängig von OP, spätestens am 3. postop. Tag (Magen-Darm-Atonie)
Wundverband, Drainage, Gipsverband (Nachblutungen? Schwellungen? kein Füllstand in der Drainage: zu wenig oder keine Förderung)
Laborkontrollen nach ärztlicher Anordnung: Blutbild (Gerinnung, Elektrolyte, Blutgase, Blutzucker)
weitere Kontrollen nach ärztlicher Anordnung (z.B. Röntgen, Sonografie, EKG)

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Was ist ein Durchgangssyndrom? Was können Auslöser des Durchgangssyndroms sein?💡🧩 🪢

Postoperative Komplikationen: Atmung
Ateminsuffizienz: Die Atmung reicht nicht aus, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen und/oder Kohlendioxid abzuatmen.
Laryngospasmus: durch mechanische Reize im Rahmen einer Intubation ausgelöster krampfartiger Verschluss der Stimmbänder, verursacht eine akute Atemwegsverlegung.
Lungenembolie: kann postoperativ als postoperative Stressreaktion entstehen → es bilden sich schneller Thrombosen
Hypovolämischer Schock: Kreislauf steht zu wenig wirksames Blut- oder Flüssigkeitsvolumen zur Verfügung, Typische Ursachen postoperatiiv sind Nachblutung / innerer Blutverlust, starker Blutverlust über Drainagen oder Wunde, Flüssigkeitsmangel / Dehydratation

Postoperative Komplikationen: Körpertemperatur
Respirationsfieber: bezeichnet dagegen ein Fieber im Zusammenhang mit einer postoperativen Atemwegs- oder Lungenproblematik. Dabei kann die Temperatur über 38 °C steigen, besonders zwischen dem Operationstag und den folgenden postoperativen Tagen. Verdächtig ist es vor allem dann, wenn zusätzlich Atemnot, schnelle oder flache Atmung, Husten, Auswurf, Brustschmerzen, SpO₂-Abfall oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands auftreten. Dann muss an Komplikationen wie Pneumonie, Aspiration, Atelektase oder Lungenembolie gedacht werden, und es ist eine genaue ärztliche Abklärung erforderlich.
Resorptionsfieber: Tritt meist in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Operation auf und ist nicht infektiös bedingt. Es entsteht durch die körperliche Reaktion auf Gewebeschädigung, Wundsekret, Blutergüsse und Entzündungsmediatoren und ist in der Regel nicht infektiös bedingt. Meist bleibt die Temperatur unter 38,5 °C und normalisiert sich ohne spezifische Therapie von selbst. Trotzdem ist eine sorgfältige Beobachtung notwendig, damit andere Ursachen nicht übersehen werden.
• Toxisches Fieber: Temperatur kann deutlich erhöht sein und geht häufig mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl einher. Eine genaue Ursachenklärung ist notwendig.
Cerebrales Fieber: Spricht häufig nur unzureichend auf fiebersenkende Maßnahmen an.
Infektiöses Fieber: Tritt häufig ab dem dritten postoperativen Tag auf. Mögliche Ursachen sind Wundinfektionen, Atemwegsinfekte, Harnwegsinfekte oder eine Sepsis. Geht oft mit weiteren Entzündungszeichen einher und erfordert eine rasche diagnostische Abklärung sowie eine gezielte Therapie.

Postoperative Komplikationen: Ausscheidung
Reflektorischer Harnverhalt ist eine häufige postoperative Komplikation, bei der es trotz gefüllter Harnblase zu keiner spontanen Miktion kommt. Ursache sind meist reflektorische Störungen der Blasenentleerung infolge von Schmerzen, Angst, Immobilität, der Wirkung von Narkose- oder Schmerzmitteln sowie von operativen Eingriffen im Bauch-, Becken- oder Genitalbereich. Anzeichen eines reflektorischen Harnverhalts können ein fehlender oder stark verminderter Harnabgang, ein Druck- oder Spannungsgefühl im Unterbauch sowie eine tast- oder sichtbar gefüllte Blase sein. Wird der Harnverhalt nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann es zu einer Überdehnung der Blase und zu weiteren Komplikationen kommen.

Magen-Darm-Atonie: Postoperative Komplikation, bei der es zu einer vorübergehenden Lähmung der Darmtätigkeit kommt. Tritt häufig infolge von Narkose, operativen Eingriffen im Bauchraum, Schmerzen, Immobilität oder der Wirkung bestimmter Medikamente auf. Durch die eingeschränkte Peristaltik wird der Weitertransport des Darminhalts verzögert oder unterbrochen. Im Rahmen der postoperativen Überwachung ist auf Anzeichen wie Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen sowie ausbleibenden Stuhl- und Windabgang zu achten. Eine Magen-Darm-Atonie kann zu erheblichen Beschwerden führen und das Risiko weiterer Komplikationen erhöhen.

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Welche Störungen der Miktionshäufigkeit kennst du?💡🧩 🪢

Abnorme Befunde („Warnzeichen“)

• O2 <90%: akut! – erfordert sofortige ärztliche Abklärung (weist auf Unterversorgung der Organe – Hypoxie hin)
O2 < 95%: O2-Gabe
Blutdruck systolisch < 90 mmHg oder > 180 mmHG in Kombination mit Atemnot, Brustschmerzen oder Halbseitenzeichen (Verdacht hypertensive Krise)
Blutzucker < 50 mg / dl bzw. > 300 mg / dl
AZ „schlecht“

Das Vorliegen eines Warnzeichens stellt nicht in jedem Fall eine Indikation für den Notarzt dar, beispielsweise bei einem Blutzuckerwert von 35 mg/dl bei einem bewusstseinsklaren, kooperativen Patienten, der selbstständig Traubenzucker einnehmen kann.

Übernahme des Patienten aus dem Aufwachraum

Übernahme durch eine DGKPS
Übergabe von:
• OP Art und Verlauf
• Art der Anästhesie
• Verabreichte Infusionen, Transfusionen
• Liegende Sonden, Drainagen, Katheter ect.
• Verlauf der Aufwachphase: Vitalzeichen, Schmerzen, Bewusstsein, weitere Beschwerden?
• Durchgeführte Maßnahmen im Aufwachraum: O2 Gabe oder Schmerzmittel?
• Angeordnete Therapien: Labor, Röngten, ect.

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Ursachen von Fieber💡🧩 🪢

Vitalzeichen: Puls, RR, O2

• lt. SOPs der Station
• Überwachungsprotokoll:
1. Stunde: 4 x alle 15 min
2-3. Stunde: 4 x alle 30 min
4-7. Stunde: 4 x jede Stunde
8-11. Stunde: 1 x alle 4 Stunden
danach: 2-3 mal täglich und bei Veränderungen

Postoperative Mobilisation

• Positionierung: abhängig von OP, Schmerz
• bequem
Dekubitusprophylaxe
• Positionierungsplan
• auf Schläuche Kabel achten
• Kreislaufsituation des Pat.!
• verordnete Bettruhe
• Belastbarkeit Einschränkung (Fuß)
• um so früher mit der Mobilisierung begonnen wird, desto weniger Komplikationen
Pneumonieprophylaxe
Thromboembolieprophylaxe
• Standardpositionierung = Rückenpositionierung: Oberkörper leicht erhöht
• Knierolle: Bauchdeckenentspannung
• flache Rückenpositionierung: nach Wirbelsäulen-OP
• seitliche Positionierung flach: kann notwendig sein, wenn die Gefahr des Erbrechens besteht
• Positionierung einer Extremität: (Schiene) Hochlagerung der betroffenen Extremität

Postoperative Mobilisation und Positionierung

Die postoperative Mobilisation und Positionierung richtet sich nach der Art der Operation, dem Allgemeinzustand, der Schmerzbelastung und der ärztlichen Anordnung. Die Positionierung soll für den Patienten bequem sein und gleichzeitig Komplikationen vermeiden. Dabei ist auf eine faltenfreie Lagerung zu achten, da Falten im Bett Druckstellen begünstigen können. Wenn ein Lagerungsplan vorgegeben ist, muss dieser eingehalten werden.

Während der Mobilisation ist besonders auf Schläuche, Drainagen, Infusionen, Katheter und Kabel zu achten, damit nichts abknickt, herausgezogen oder beschädigt wird. Zusätzlich muss die Kreislaufsituation des Patienten beobachtet werden, zum Beispiel durch Kontrolle von Puls, Blutdruck, Schwindel, Blässe, Schwitzen oder Übelkeit. Eine verordnete Bettruhe ist einzuhalten. Ebenso müssen mögliche Belastungseinschränkungen, zum Beispiel am Fuß oder an einer operierten Extremität, beachtet werden.

Grundsätzlich gilt: um so früher mit der Mobilisierung begonnen wird, desto weniger Komplikationen

Ein großer Vorteil der frühen postoperativen Mobilisation ist, dass Komplikationen reduziert werden können. Je früher ein Patient im erlaubten Rahmen mobilisiert wird, desto geringer ist das Risiko für bestimmte postoperative Komplikationen. Dazu gehören vor allem Pneumonie und Thrombose.

Bei der postoperativen Positionierung ist die leicht erhöhte Rückenpositionierung häufig eine Standardpositionierung, wenn keine Gegenanzeigen bestehen. Sie unterstützt die Atmung und ist für viele Patienten angenehm. Eine Knierolle kann eingesetzt werden, um die Bauchdecke zu entspannen, zum Beispiel nach bestimmten Bauchoperationen. Eine flache Rückenpositionierung kann nach Wirbelsäulenoperationen erforderlich sein, wenn dies ärztlich angeordnet ist. Eine flache seitliche Positionierung kann wichtig sein, wenn Erbrechen droht, da dadurch die Aspirationsgefahr verringert werden kann. Bei der Positionierung einer Extremität, zum Beispiel mit einer Schiene, ist auf eine korrekte Lagerung zu achten. Die betroffene Extremität kann hochgelagert werden, um Schwellung, Schmerzen und venösen Rückstau zu vermindern.

Ernährung

Wichtig: ärztliche Anordnung!
außerhalb von Darm OP kann gleich gegessen werden, jedoch nach Vollnarkose leichte Nahrung

Wenn OP im Magen-Darmdrakt:
• Nahrungskarenz: Infusionen
• Aufbaukost

🪢 🧩💡Erinnerungsknoten: Wie kann eine Aufbaukost aussehen? Welche Lebensmittel sind geeignet? Welche nicht?💡🧩 🪢

Quellen:
[1] Hypoxemia Definition, Mayo Clinic, mayoclinic.org
[2] Hypoxia, NCBI, ncbi.nlm.nih.gov
[3] Emergency assessment of oxygenation, Acute Care Testing, acutecaretesting.org
[4] Hypoxia, Cleveland Clinic, my.clevelandclinic.org


Bildquellennachweis: ©pixabay.com @CaringforCare