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Pflege in der Französischen Revolution

Aufbereiteter Lehrinhalt, Unterrichtsfach „Kultur- und Sozialgeschichte für die Fachsozialbetreuung“

Erstellt am: 21.03.2026
Aktualisiert am: 18.10.2026

Aufbereiteter Lehrinhalt / Pflegeassistenz / Sozialbetreuung: Standardisierung, erste Formen der Ausbildung und Reform der psychiatrischen Versorgung.

DAS WICHTIGSTE IN STICHPUNKTEN:
1789–1799 in Frankreich (Frühe Neuzeit, Übergang in die Moderne)
Zeitliche Einordnung:
zeitgleich mit der Ersten Industriellen Revolution in Großbritannien
folgte auf die Hochphase der europäischen Aufklärung
die letzte namentlich bekannte Hexe, Anna Göldi, wurde 1782 in der Schweiz hingerichtet
Voranschreiten der Säkularisierung: Entzug kirchlicher Einflussmacht
Verstaatlichung kirchlicher Einrichtungen: Hospitäler, Armenhäuser und andere karitative Organisationen
Institutionen: Militärlazarette, Krankenhäuser hatten militärische Strukturen
Standardisierung der Pflege
erste Ansätze einer Ausbildung: informelle, praxisorientierte Schulung
Vorläufer der Sozialpsychiatrie und des Recovery-Ansatzes: zunehmender Fokus auf humanistisches Menschenbild und Behandelbarkeit psychischer Erkrankungen
WICHTIGE NAMEN:
– Maximilien Robespierre
– Marie Dugès
– Jean-Baptiste Pussin
– Marguerite Jubline-Pussin
– Philippe Pinel
– William Tuke

Die Französische Revolution ist in der europäischen Pflege- und Medizingeschichte besonders durch 2 Entwicklungen gekennzeichnet:

  • die beginnende Neuorganisation des Gesundheitswesens[1]
  • die Reform der psychiatrischen Versorgung[2]

Der Weg zur Revolution

Als die Französische Revolution begann, war vieles von dem, was sich abspielen sollte, bereits gedanklich vorbereitet. Die Französische Revolution war nicht der Beginn des europäischen Wandels, sondern der Kulminationspunkt. Sie entstand in einem Europa, das bereits durch die Aufklärung beeinflusst worden ist und gelernt hatte zu lesen, zu zweifeln, zu forschen und Macht zu hinterfragen.

Die Hexenverfolgungen der Renaissance waren bereits weitgehend beendet. Das letzte bekannte Opfer der Hexenverfolgung in Europa war Anna Göldi. Sie ist 1782 in der Schweiz hingerichtet worden.

Frankreich befand sich in der Zeit der Französischen Revolution (1789–1799) im Übergang von einer absolutistischen Monarchie hin zu einer Republik. Der politische Umbruch war dabei untrennbar mit einer Figur verknüpft: Maximilien Robespierre. Er gilt als die Hauptfigur der revolutionären Bewegung. Der Politiker unterstützte die Säkularisierung, die im Zuge der Aufklärung zunehmend an Bedeutung gewann; er befürwortete die Verstaatlichung kirchlicher Einrichtungen – dazu gehörten auch Hospitäler, Armenhäuser und andere karitative Organisationen. Mit diesem Schritt wollte er den religiösen Orden ihre angestammte Einflussmacht entziehen. Robespierre war überzeugt von der Idee eines staatsgetragenen Gemeinwohls, das allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen sollte.

Maximilien Robespierre
– Rechtsanwalt
– radikaler Demokrat, Präsident des linken „Klubs der Jakobiner“
– „Anwalt der Armen“
– ein Seilermeister wurde zu Unrecht von einem Benediktinermönch des Diebstahls beschuldigt. Robespierre übernahm die Verteidigung.
– verteidigt einen Mann, der sein Haus mit einem Blitzableiter versehen hatte, gegen das Vorurteil der „Gefährdung der Allgemeinheit“. Er stellt ihn stattdessen als Förderer der Wissenschaft dar.
– legt sein Richteramt an einem bischöflichen Gericht nieder, da er einen Verbrecher zum Tode verurteilen soll
– spricht sich gegen die Privilegien des Adels und der Geistlichkeit aus
– verurteilt Sippenhaftung
– setzt sich für die Rechte unehelich geborener Kinder und gegen den Ausschluss von Frauen aus dem akademischen Leben ein
– kämpft für die Rechte von Menschen of Color und unterstützt die Durchsetzung der 1794 beschlossenen Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien
– setzt sich für Pressefreiheit, die Aufhebung der Todesstrafe, die Beseitigung der Privilegien des Klerus sowie für die Abschaffung des Zölibats ein
– spricht sich für das allgemeine Wahlrecht (für alle Männer) aus
– fordert eine Beschränkung der Amtszeit von Volksvertretern
– stellt einen Antrag auf die Anerkennung der Unsterblichkeit der Seele
– ist der Ansicht, dass der König nicht das Recht haben sollte, über Krieg und Frieden zu entscheiden
– fordert die Hinrichtung von König Ludwig XVI
– es kommt zur Terrorherrschaft: Aufstände, Versorgungskrise, politische Gegner werden zu Staatsfeinden
– Terrorherrschaft war Robespierre zufolge ein notwendiges Übel, um seine Ansichten durchzusetzen
– er rechtfertigte Gewalt als Mittel zur Verteidigung der Freiheit
– wird 1794 gemeinsam mit 21 seiner Anhänger ohne vorherigen Prozess durch die Guillotine enthauptet

Voranschreiten der Säkularisierung

Die Französische Revolution veränderte die Stellung der katholischen Kirche gegenüber dem Staat erheblich. Der Gedanke der Säkularisierung wurde wesentlich von der Aufklärung getragen und während der Französischen Revolution durch tiefgreifende politische und gesellschaftliche Reformen umgesetzt. Frankreich vollzog eine radikale Trennung von Kirche und Staat.[4] Die Kirche wurde enteignet[5], Kirchengüter wurden fortan zum Nationalvermögen gezählt[6]. Die Verwaltung der zivilen Hospitäler fiel unter kommunale Aufsicht[7]. Einzelne Ordensschwestern konnten ihre Arbeit jedoch fortsetzen, sofern sie sich der nun geltenden staatlichen Kontrolle unterwarfen und ihre Tätigkeit als weltliches Pflegepersonal – also ohne Ordenstracht – ausübten[8]. Mit der Einführung der staatlichen Personenstandsregister wurden zudem Geburten, Eheschließungen und Todesfälle von der kirchlichen Registrierung unabhängig[9]. Viele Kirchen wurden geschlossen oder umgewidmet.

In der Habsburgmonarchie (zu der auch große Teile Österreichs gehörten) hatte die staatliche Kontrolle über kirchliche Einrichtungen bereits vor der Französischen Revolution begonnen. Unter Joseph II. entstand aus einem Großarmenhaus das Wiener Allgemeine Krankenhaus, das 1784 eröffnet wurde.[3]

In den deutschsprachigen Gebieten des Heiligen Römischen Reiches erfolgte der große Einschnitt der Säkularisierung erst später durch den Reichsdeputationshauptschluss (1803). Damals wurden zahlreiche geistliche Territorien aufgelöst und weltlichen Herrschern übertragen.[12] 

Pflege wird weltlich und vorwiegend durch Militärlazarette geprägt

Während der Regierungszeit von Robespierre wurde das Gesundheitssystem vor allem durch die Kriegsrealität geprägt. Die Revolutionskriege führten zu einem erheblichen Bedarf an medizinischem Personal. Die französische Regierung reagierte mit der Einberufung ziviler Ärzte, Chirurgen und Apotheker für den Militärdienst. Die Organisation des militärischen Gesundheitswesens wurde zu einer wichtigen Aufgabe der Revolutionsregierung.[13]

Die Versorgung von verwundeten Soldaten und notleidenden Bevölkerungsgruppen entwickelte sich zu einer akuten Herausforderung[14]. Es entstand die Notwendigkeit staatlich organisierter Pflegeangebote, was zur Einrichtung von Militärlazaretten führte[15]. Diese Einrichtungen mit militärisch organisierter Struktur bildeten wichtige Vorläufer späterer Krankenhausformen[16]. Pflegestrukturen veränderten sich grundlegend. Es etablierte sich ein neues Verständnis von Pflege: Sie wurde nicht länger als rein religiös motivierter Dienst am Nächsten betrachtet, sondern als gesellschaftliche Aufgabe von öffentlichem Interesse.[17]

Die Französische Revolution veränderte auch das Verständnis vom Zugang zur Gesundheitsversorgung. Kranke und hilfsbedürftige Menschen sollten nicht länger allein von kirchlicher und privater Wohltätigkeit abhängig sein, sondern im Rahmen einer öffentlich organisierten Fürsorge Unterstützung erhalten. In den revolutionären Reformplänen wurde die medizinische Versorgung zunehmend als Recht der Bürger verstanden.[18] Ein umfassendes öffentliches und kostenloses Gesundheitssystem konnte jedoch nie verwirklicht werden[17]. Die tatsächliche Versorgung blieb aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und der Revolutionskriege vielfach unzureichend.[19]

Standardisierung der Pflege und erste Ansätze einer Ausbildung

Die Standardisierung der Pflege wurde vorangetrieben. Für französische Militärhospitäler wurden verbindliche Vorschriften erlassen, welche die Aufgaben des Pflegepersonals und die Einhaltung von Sauberkeitsregeln regelten[20]:

  • zweimal tägliche Reinigung der Krankensäle durch die Pflegekräfte[20]
  • Reinigung der Pflegeutensilien[20]
  • regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche[20]
  • Kontrolle der Sauberkeit durch eine leitende Pflegekraft[20]

Es wurden Funktionen innerhalb des Hospitals definiert[20]. Die Leitung der Pflege lag nicht mehr in den Händen von Ordensfrauen (vgl. Hotel-Dieu im Spätmittelalter), sondern ging auf weltliche Aufsichtspersonen über.

Zu dieser Zeit gab es für Krankenschwestern bereits erste Ansätze einer Ausbildung, die heute eher mit „Anlernen“ oder „praktischer Unterweisung“ verglichen werden kann[21]. Es handelte sich also um eine informelle, praxisorientierte Schulung.

Marie Dugès

Marie Dugès [maˈʁi dyˈʒɛs] war von Anfang an eine weltliche Hebamme und keine Ordensfrau. Als leitende Hebamme unterrichtete sie im Pariser Hôtel-Dieu Schülerinnen[22]. Die damalige Ausbildung im Hôtel-Dieu war ein System, in dem jeweils vier Schülerinnen drei Monate lang von einer erfahrenen Hebamme ausgebildet wurden[23].

Moral Treatment: Ein Vorläufer der Sozialpsychiatrie

Die Zeit der Französischen Revolution begünstigte die Entwicklung einer psychiatriekritischen Bewegung.[24] Sie hatte eine neue psychiatrische Medizin zur Folge, die sich auf Menschenrechte, Humanität und die Behandelbarkeit psychischer Erkrankungen berief.[25]

In Großbritannien etablierte sich das Moral Treatment (Moralische Behandlung)[26], in Frankreich das „traitement moral“[27]. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verbreiteten sich ähnliche Reformansätze in mehreren Teilen Europas[28].

Die gemeinsamen Merkmale der Konzepte waren:

  • Ein möglichst respektvoller und menschlicher Umgang mit psychisch erkrankten Menschen
  • Gespräche, persönliche Zuwendung und Beobachtung des Verhaltens
  • Eine geordnete Tagesstruktur, Bewegung und sinnvolle Beschäftigung
  • Die Reduzierung körperlicher Gewalt und bestimmter Fixierungen
  • Die Berücksichtigung der sozialen und räumlichen Umgebung

Trotz dieser positiven Ansätze waren weder das britische Moral Treatment noch das französische traitement moral durchgehend gewalt- oder zwangsfrei.

Jean-Baptiste Pussin

Jean-Baptiste Pussin hatte Glück im Unglück. Aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung musste er 8 Jahre im Pariser Armen-, Kranken- und Zuchthaus „Hospital Bicêtre“ verbringen. Nach seiner erfolgreichen Heilung bekam er das Angebot, die Leitung einer Abteilung für psychisch erkrankte Männer zu übernehmen. Der Mann, der ursprünglich aus einfachen Verhältnissen kam, setzte sich für eine menschlichere Betreuung ein. Unter anderem ließ er die Fixierung durch Ketten in seiner Abteilung abschaffen und durch Zwangsjacken ersetzen.

Pussins Arbeit beeinflusste den Arzt und Psychiater Philippe Pinel maßgeblich. Heute nimmt die Forschung an, dass es eigentlich er war, dem die Ehre der Entwicklung des Konzepts des französischen traitement moral (der „Moralischen Behandlung“) hätte zuteilwerden müssen. Stattdessen ging Pinel als Entwickler des Konzepts in die Psychiatriegeschichte ein.

Marguerite Jubline-Pussin

Die Betreuerin Marguerite Jubline-Pussin arbeitete gemeinsam mit ihrem Ehemann Jean-Baptiste Pussin in der Betreuung psychisch erkrankter Menschen. Sie gehörte zu den frühen Betreuungspersonen, deren praktische Erfahrungen in die Entwicklung einer humaneren psychiatrischen Versorgung einflossen. Marguerite Jubline-Pussin kann als eine frühe Wegbereiterin der psychosozialen Betreuung und damit auch als Vorläuferin heutiger sozialbetreuerischer Ansätze betrachtet werden. Sie hatte keine pflegerische Ausbildung und auch keine krankenpflegerischen Erfahrungen, bevor sie ihre Arbeit in der Anstalt ihres Mannes aufnahm.

Philippe Pinel

Philippe Pinel war leitender Arzt und Psychiater im Hôpital Salpêtrière, einer psychiatrischen Anstalt für Frauen. Er übernahm die praktischen Inhalte von Jean-Baptiste Pussin und entwickelte daraus psychiatrische Behandlungsansätze, die heute als „Konzept der moralischen Behandlung“ bekannt sind. Anstatt Pussin ging Pinel als Wegbereiter des französischen traitement moral (der „Moralischen Behandlung“) in die Psychiatriegeschichte ein.

William Tuke

Der englische Quäker und Sozialreformer William Tuke eröffnete das psychiatrische Heim „The Retreat“ in York, Großbritannien. Dort wurde ein humanerer Umgang mit psychisch kranken Menschen erprobt. Eine respektvolle Betreuung, ein möglichst gewaltfreier Umgang, Beschäftigung und eine ruhige Umgebung standen im Mittelpunkt. Im 19. Jahrhundert wurden seine Ansätze in größere Anstaltssysteme überführt. Heute gilt er als einer der wichtigsten Wegbereiter des britischen moral treatment (der „Moralischen Behandlung“).

Quellen:
[1] Les réformes hospitalières en France, Marie-Odile Safon, Forschungsinstitut IRDES
[2] Philippe Pinel und die legendäre „Kettenbefreiung“ an den Pariser Hospitälern Bicêtre (1793) und Salpêtrière (1795). Teil II: Historische Hintergründe, allegorische Darstellungen und disziplingenetische Mythen, F Kohl, pubmed
[3] Geschichte des Campus, Universität Wien
[4] Un peu d’histoire, Französisches Innenministerium
[5] Comité ecclésiastique, Archives nationales (o. J.), Französisches Nationalarchiv
[6] Décret du 2 novembre 1789 sur les biens ecclésiastiques, Camus, A. G. (1877), Historischer Beschluss der Nationalversammlung
[7] Les réformes hospitalières en France: aspects historiques et réglementaires, Safon, M.-O. (2021), Forschungsinstitut IRDES
[8] Sœurs de charité et comités de bienfaisance des faubourgs Saint-Marcel et Saint-Antoine, Boussoulade, J. (1970), französisches wissenschaftliches Fachportal
[10] Les jalons historiques, Abschnitt „1792“, Assemblée nationale (o. J.), Französische Nationalversammlung
[11] Adresse des administrateurs du district de Compiègne qui annoncent la fermeture des temples du fanatisme et le triomphe de la raison, lors de la séance du 15 frimaire an II, Archives parlementaires de la Révolution française (1912), Historisches Dokument der Kirchenschließung
[12] 1800 bis 1850. Osterhammel, J. (2012), Abschnitt „Die territoriale Revolution der deutschen Staatenwelt“, Bundeszentrale für politische Bildung
[13] The Officiers de Santé of the French Revolution: A Case Study in the Changing Language of Medicine. Medical History, Crosland, M. (2004), National Library of Medicine (USA)
[14] Les hôpitaux de Nantes pendant la Révolution, Histoire des sciences médicales, Hesse, P.-J. (1993), offizielle Website der französischen Universität Paris Cité
[15] Décret, présenté par Guillemardet au nom du comité de la guerre, relatif à l’organisation du service de santé des armées et hôpitaux militaires, lors de la séance du 3 ventôse an II (21 février 1794). Archives parlementaires de la Révolution française, Guillemardet, F. (1964), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[16] Les problèmes des évacuations sanitaires dans l’Armée du Nord de 1792 à 1794. Revue du Nord, Gérard, A. (1993), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[17] The Citizen-Patient in Revolutionary and Imperial Paris. Revue d’histoire moderne et contemporaine, Morel, M.-F. (1996): Dora B. Weiner, offizielles französisches Wissenschaftsportal
[18] The Citizen-Patient in Revolutionary and Imperial Paris, Beauvalet-Boutouyrie, S. (1994): Dora B. Weiner, Annales de démographie historique, offizielles französisches Wissenschaftsportal
[19] Quellen:
[1] Les réformes hospitalières en France, Marie-Odile Safon, Forschungsinstitut IRDES
[2] Philippe Pinel und die legendäre „Kettenbefreiung“ an den Pariser Hospitälern Bicêtre (1793) und Salpêtrière (1795). Teil II: Historische Hintergründe, allegorische Darstellungen und disziplingenetische Mythen, F Kohl, pubmed
[3] Geschichte des Campus, Universität Wien
[4] Un peu d’histoire, Französisches Innenministerium
[5] Comité ecclésiastique, Archives nationales (o. J.), Französisches Nationalarchiv
[6] Décret du 2 novembre 1789 sur les biens ecclésiastiques, Camus, A. G. (1877), Historischer Beschluss der Nationalversammlung
[7] Les réformes hospitalières en France: aspects historiques et réglementaires, Safon, M.-O. (2021), Forschungsinstitut IRDES
[8] Sœurs de charité et comités de bienfaisance des faubourgs Saint-Marcel et Saint-Antoine, Boussoulade, J. (1970), französisches wissenschaftliches Fachportal
[10] Les jalons historiques, Abschnitt „1792“, Assemblée nationale (o. J.), Französische Nationalversammlung
[11] Adresse des administrateurs du district de Compiègne qui annoncent la fermeture des temples du fanatisme et le triomphe de la raison, lors de la séance du 15 frimaire an II, Archives parlementaires de la Révolution française (1912), Historisches Dokument der Kirchenschließung
[12] 1800 bis 1850. Osterhammel, J. (2012), Abschnitt „Die territoriale Revolution der deutschen Staatenwelt“, Bundeszentrale für politische Bildung
[13] The Officiers de Santé of the French Revolution: A Case Study in the Changing Language of Medicine. Medical History, Crosland, M. (2004), National Library of Medicine (USA)
[14] Les hôpitaux de Nantes pendant la Révolution, Histoire des sciences médicales, Hesse, P.-J. (1993), offizielle Website der französischen Universität Paris Cité
[15] Décret, présenté par Guillemardet au nom du comité de la guerre, relatif à l’organisation du service de santé des armées et hôpitaux militaires, lors de la séance du 3 ventôse an II (21 février 1794). Archives parlementaires de la Révolution française, Guillemardet, F. (1964), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[16] Les problèmes des évacuations sanitaires dans l’Armée du Nord de 1792 à 1794. Revue du Nord, Gérard, A. (1993), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[17] The Citizen-Patient in Revolutionary and Imperial Paris. Revue d’histoire moderne et contemporaine, Morel, M.-F. (1996): Dora B. Weiner, offizielles französisches Wissenschaftsportal
[18] The Citizen-Patient in Revolutionary and Imperial Paris, Beauvalet-Boutouyrie, S. (1994): Dora B. Weiner, Annales de démographie historique, offizielles französisches Wissenschaftsportal
[19] La Révolution française et les pauvres, 1986. Lebrun, F. (1988): Alan Forrest. Annales de démographie historique, Jahrgang 1987, offizielles französisches Wissenschaftsportal
[20] Lecture par Guillemardet et adoption du règlement des hôpitaux militaires, lors de la séance du 7 ventôse an II (25 février 1794). Guillemardet, F. (1794/1964), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[21] Prémices de la profession infirmière: de la complémentarité entre soignantes laïques et religieuses hospitalières XVIIe–XVIIIe siècle en France. Diebolt, É. (2013), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[22] Kergaradec et Antoine Dugès. Un duel médical en juillet 1822. In: Histoire des sciences médicales, Stofft, H. (1983), offizielle Website der französischen Universität Paris Cité
[23] La formation des accoucheurs et des sages-femmes aux XVIIe et XVIIIe siècles. Evolution d’un matériel et d’une pédagogie. In: Annales de démographie historique, Gélis, J. (1977), offizielles französisches Wissenschaftsportal
[24] Philippe Pinel’s “Memoir on Madness” of December 11, 1794: A Fundamental Text of Modern Psychiatry’, American Journal of Psychiatry, Weiner, D. B. (1992), wissenschaftliche Publikationsplattform der American Psychiatric Association (APA)
[25] Historische Anmerkungen zur Ethik in der Psychiatrie. Herausforderungen im 19. Jahrhundert’, Der Nervenarzt, Schmiedebach, H.-P. (2024), Springer
[26] The Retreat at York of 1796 – psychiatry in pictures. The British Journal of Psychiatry, Mindham, R. H. S. (2021), Cambridge University
[27] Philippe Pinel (1745–1826). Groupement Hospitalier Universitaire Paris Psychiatrie & Neurosciences. Les bibliothèques du GHU Paris, Abschnitt „Philippe Pinel“. Offizielles wissenschaftliches Bibliotheks- und Dokumentationsportal des Groupe Hospitalier Universitaire Paris Psychiatrie & Neurosciences (GHU Paris).
[28] Benevolence and discipline: The concept of recovery in early nineteenth-century moral treatment. Charland, L. C. (2012). In: Rudnick, A. (Hrsg.): Recovery of People with Mental Illness: Philosophical and Related Perspectives. Oxford: Oxford University


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