Aufbereiteter Lehrinhalt, Fach „Kultur- und Sozialgeschichte für die Fachsozialbetreuung“
Erstellt am: 14.04.2025
Aktualisiert am: 21.09.2026
ANTIKES GRIECHENLAND: DAS WICHTIGSTE IN STICHPUNKTEN
ca. 800 v. Chr. bis 30 v. Chr.
zwei Konzepte nebeneinander: Asklepioskult („Heilschlaf“) – hippokratische, rationale Medizin
Asklepiostempel: Krankheit wurde spirituell gedeutet
Hippokrates: Krankheit erfährt eine Verschiebung hin zur Rationalisierung („Humoralmedizin“)
Ärzte: frühe Ansätze einer Dokumentation, Trepanation (Schädelöffnung)
Theorien: Vier-Säfte-Lehre, Planeten, Vier-Elemente-Lehre
Konzepte: Bewegung, Diätetik, geordnete Lebensweise (diaita)
Therapien: Fasten, Diät, Bäder, Arzneimittel, Aderlass, Schröpfen, aber auch Gott Asklepios um Heilung bitten
Pflege: Sklavinnen, Dienerinnen, im Privatbereich vor allem Frauen
Pflegerische Kenntnisse und Handlungen: Kräutermedizin, Wundversorgung, Geburtsbegleitung, Wochenbettpflege, Kinderheilkunde, Waschungen, Lagerungen, Diät
WICHTIGE NAMEN
• Hippokrates
• Asklepios
Griechenland bestand aus vielen Stadtstaaten (Poleis)[65] mit unterschiedlichen Regierungsformen[66]. Athen entwickelte im 5. Jahrhundert v. Chr. eine direkte Demokratie[67]. Andere Poleis waren dagegen oligarchisch, aristokratisch oder monarchisch organisiert[68]; Sparta hatte beispielsweise ein Mischsystem mit zwei Königen und Ältestenrat[69].
Zwei Konzepte nebeneinander
Im antiken Griechenland waren Asklepioskult und rationale Medizin keine streng getrennten Systeme. Vielmehr bestanden sie nebeneinander und überschnitten sich teilweise. Menschen reisten zum Asklepiostempel, um Heilung zu suchen. Dabei verbanden sich religiöse Praktiken und konkrete medizinische Behandlungen.[28]
Der „Heilschlaf“ im Asklepiostempel
Eine wichtige Rolle spielte der sogenannte Heilschlaf, griechisch enkoimesis bzw. „incubation“. Im Schlaf erwarteten die Patienten, dass Asklepios ihnen im Traum erschien. Der Traum sollte im Idealfall unmittelbar zu einer wundersamen Heilung führen.[28]
Hippokrates: Der Vater der modernen Medizin
Als einer der ersten, der das Fasten nicht nur als rituelle Reinigung, sondern als medizinische Therapie verstand, gilt der griechische Arzt und Lehrer Hippokrates (ca. 370 v. Chr) 1). Er legte großen Wert darauf, Krankheiten nicht auf göttliche Strafen zurückzuführen, sondern auf natürliche Ursachen – sichtbar im Körper und erklärbar durch logisches Denken. Deshalb wird er bis heute als Vater der wissenschaftlichen Medizin angesehen.
Doch nicht nur seine ersten Ansätze zu einer systematisch begründeten Medizin machen Hippokrates bis heute bedeutsam. Neben seinen medizinischen Erkenntnissen ist er vor allem auch für seine ethischen Grundsätze (z.B. die Pflicht zur Hilfeleistung) bekannt, die mit dem „hippokratischen Eid“12) das Fundament der ärztlichen Berufsethik legten.
Die Vier-Säfte-Lehre und die Elementelehre waren Konzepte der Humoralpathologie5), wie sie von Hippokrates begründet wurde. Krankheit galt in diesem medizinischen Modell als Ausdruck eines gestörten Gleichgewichts der vier Körpersäfte (Blut, Schleim, gelbe Galle, schwarze Galle)4). Ziel der Behandlung war es, dieses Gleichgewicht durch diätetische Maßnahmen, Aderlass oder andere ausleitende Verfahren, zu denen das Schröpfen, die Einnahme von pflanzlichen Laxantien, Diuretika oder Emetika, die Gabe von Einläufen (= alles Therapien, die heute von Pflegepersonen durchgeführt werden) wiederherzustellen. Bereits in dieser Zeit beobachteten Ärzte Krankheitsverläufe systematisch, dokumentierten Symptome und bewerteten den Erfolg ihrer Behandlungen auf empirischer Grundlage. Die Ursprünge der Pflegedokumentation reichen also bis in die Antike zurück.
Das holistische Menschenbild – Grundlage aller Heilkunde
Die medizinischen Konzepte, die Hippokrates entwickelte, basierten im Kern auf einem holistischen Menschenbild, das Körper, Geist, Seele und Umwelt als untrennbare Einheit versteht[41]. Die Therapien zielten nicht nur auf die Bekämpfung einzelner Symptome ab, sondern auf die Harmonisierung des gesamten Organismus[42]. Erreicht werden sollte dieses Gleichgewicht durch eine „geordnete Lebensweise“ (griechisch: diaita), die weit über unsere heutige Vorstellung von „Diät“ hinausging. Gemeint war ein Konzept, das Ernährung, Trinken, Fasten, regelmäßigen Schlaf, Bäder, Reinigung, Massage, körperliche Bewegung, Sonnenexposition, Sexualität, Gewohnheiten und und die „Leidenschaften der Seele“ miteinander verband[43]. Hippokrates verstand die diaita als eine Form ganzheitlicher Gesundheitspflege – nicht nur im körperlichen, sondern auch im seelischen Sinn[44]. In diesem Zusammenhang kann sie als eine frühe Form unseres heutigen Konzepts der Psychohygiene betrachtet werden.
Hippokrates und die Entwicklung zur rationalen Medizin
In On the Sacred Disease zeigt sich die Verschiebung hin zur Rationalisierung von Krankheit besonders deutlich am Beispiel der Epilepsie, die damals als „heilige Krankheit“ galt. Hippokrates bestreitet gleich zu Beginn, dass diese Krankheit göttlicher oder heiliger sei als andere Krankheiten. Sie habe vielmehr eine natürliche Ursache, genauso wie andere Erkrankungen. Dass Menschen sie für göttlich hielten, erklärt er mit Unwissenheit, Staunen über die ungewöhnlichen Symptome und dem fehlenden Verständnis ihrer Ursachen.[30]
Hippokrates setzt sich ausführlich mit religiösen Erklärungen einzelner Symptome auseinander. So wurden beispielsweise Krämpfe, auffällige Laute, Schaum vor dem Mund oder nächtliche Angstzustände unterschiedlichen Gottheiten wie Poseidon, Ares, Apollon oder Hekate zugeschrieben. Er weist diese Zuordnungen zurück und versucht stattdessen, die beobachtbaren Symptome durch Vorgänge im Körper zu erklären.[30]
Damit verändert sich die Fragestellung grundlegend: Nicht mehr „Welcher Gott verursacht dieses Symptom?“, sondern „Welcher körperliche Vorgang verursacht dieses Symptom?“ steht im Mittelpunkt.[30]
Hippokrates versucht die „heilige Krankheit“ durch eine ganze Reihe natürlicher Faktoren zu erklären[30]:
- das Gehirn als körperlicher Ausgangspunkt der Erkrankung;
- Schleim und dessen Bewegung im Körper;
- eine mögliche Vererbung;
- Veränderungen während der Entwicklung bereits vor der Geburt;
- Witterung, Wind, Wärme und Kälte als Einflüsse auf Krankheitsanfälle
Frühe Ansätze einer Dokumentation
In den sieben Büchern der hippokratischen Epidemien sind 128 Personen mit neurologischen oder psychiatrischen Symptomen zu finden. Von diesen werden 47 sogar namentlich genannt. Die Fallbeschreibungen beziehen sich damit nicht nur allgemein auf bestimmte Krankheiten, sondern teilweise auf konkrete einzelne Menschen und deren Krankheitsverlauf.[31]
Zu den in den Fallberichten dokumentierten Krankheitszeichen gehören unter anderem[31]:
- Delir;
- Koma;
- Schlaflosigkeit;
- Kopfschmerzen;
- Sprachstörungen;
- Krämpfe;
- Phrenitis;
- Opisthotonus;
Die Fallberichte enthalten somit konkrete klinische Beobachtungen und Symptombeschreibungen. Einige der damaligen Symptombezeichnungen sind später sogar in den neurologischen Fachwortschatz eingegangen.[31]
In den Fallberichten werden nicht ausschließlich die ärztliche Beobachtungen wiedergeben. Auch die Angaben der Patientinnen sind vermerkt. Der Verlauf wurde teilweise nahezu lückenlos beobachtet.[31]
Die Humoralmedizin / Humoralpathologie
Humoralmedizin ist ein antikes medizinisches Erklärungssystem, das davon ausgeht, dass Gesundheit und Krankheit vom Verhältnis der Körpersäfte abhängen. Sie geht auf Hippokrates zurück.[51]
Den Kern der Humoralmedizin bilden die Vier-Säfte-Lehre und die vier Eigenschaften warm, kalt, feucht und trocken.[51] Später wurden die Vier-Elemente-Lehre und die Planetenlehre bzw. die medizinische Astrologie damit verbunden.[48]
Die Vier-Säfte-Lehre
Die Theorie der vier Körperflüssigkeiten wird Hippokrates zugeordnet.[32]
- Blut
- Galle
- schwarze Galle
- Schleim
Die Vier-Säfte-Lehre wurde von Ärzten noch bis ins 18. Jahrhundert – also ungefähr bis zur Zeit der Aufklärung – vertreten und in der medizinischen Praxis angewendet.[51]
Die 4 Primärqualitäten
Zusätzlich arbeitete Hippokrates mit den vier Primärqualitäten warm, kalt, feucht und trocken. Diese wurden den Jahreszeiten und den Körpersäften zugeordnet.[50]
| Jahreszeit | Eigenschaften | Körperflüssigkeit |
|---|---|---|
| Frühling | warm + feucht | Blut |
| Sommer | warm + trocken | gelbe Galle |
| Herbst | kalt + trocken | schwarze Galle |
| Winter | kalt + feucht | Schleim |
Die Vier-Elemente-Lehre
Die Vier-Elemente-Lehre geht auf den griechischen Philosophen Empedokles zurück. Er ging davon aus, dass alle Dinge aus den vier Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde bestehen. Diese Theorie beeinflusste die Medizin. Es wurde versucht, die Elemente mit den Primärqualitäten warm, kalt, feucht und trocken zu verbinden.[52]
| Element | 1. Eigenschaft | 2. Eigenschaft |
|---|---|---|
| Feuer | warm | trocken |
| Luft | warm | feucht |
| Wasser | kalt | feucht |
| Erde | kalt | trocken |
Planeten und medizinische Astrologie
Die medizinische Astrologie bzw. Planetenmedizin entwickelte sich aus verschiedenen antiken astrologischen Traditionen. Wichtige Ursprünge lagen in Mesopotamien bzw. Babylonien, wo astrologische Beobachtungen mit Vorstellungen über Krankheiten, Körperorgane und Heilmaßnahmen verbunden wurden.[53,54] In der Zeit des hellenistischen Alexandria (heutiges Ägypten) gelangte dieses Wissen in die griechische Welt.[55] Die zugrunde liegende Vorstellung stellte den menschlichen Körper als Mikrokosmos in Beziehung zum kosmischen Makrokosmos. Dabei wurden die 7 klassischen Planeten und die 12 Tierkreiszeichen mit bestimmten Körperteilen, Körpersäften und Krankheitszuständen verbunden, zum Beispiel der Widder mit Frühling, März, Feuchtigkeit, Blut, anhaltendem Fieber und dem Kindesalter.[33] „Zodiac Man“-Darstellungen ordneten Tierkreiszeichen bestimmten Organen und Körperteilen zu.[49] Die Planetenmedizin hatte bis ins 17. Jahrhundert – also ungefähr bis zur Frühen Neuzeit – große Bedeutung in der Medizin.[56]
- Saturn
- Jupiter
- Mars
- Sonne
- Venus
- Merkur
- Mond
- Widder
- Stier
- Zwillinge
- Krebs
- Löwe
- Jungfrau
- Waage
- Skorpion
- Schütze
- Steinbock
- Wassermann
- Fische
📸 Bild: Zodiac-Man, fig. 11.23 📸
Es entstand ein komplexes medizinisches System
Die antiken Ärzte entwickelten ein komplexes medizinisches Ordnungssystem und bildeten die Zusammenhänge von Körpersäften, Elementen, Planeten, Tierkreiszeichen, Organen und den vier Eigenschaften in Diagrammen ab. Zu einer einheitlichen Lehre kam es dabei nicht. Je nachdem, von welchen Lehrern und eigenen Erfahrungen sie geprägt waren vertraten sie unterschiedliche Vorstellungen. Ihre Ordnungssysteme zogen sie zur Beurteilung der körperlichen und geistigen Mischung einer Patientin heran.[45] Wenn sie ein Ungleichgewicht entdeckten, empfahlen sie eine Heilsanwendung oder eine Veränderung der Lebensweise, um das Gleichgewicht wiederherzustellen[47].
Diätetik
Schon zur Zeit, in der die Menschen noch in den Asklepiostempel gingen, um für Heilung zu beten, hatte die Diätetik medizinisch-therapeutische Bedeutung. Neben dem Beten gehörte auch das Fasten zu den Maßnahmen, die in den griechischen Tempeln praktiziert und empfohlen wurden. Durch Nahrungsentzug sollte der Körper entlastet und die „krank machenden Säfte“ ausgeleitet werden. Besonders bei fieberhaften Erkrankungen oder Verdauungsproblemen wurde gezieltes Fasten empfohlen.
„120 Tage lang habe ich am frühen Morgen nichts getrunken, sondern fünfzehn Körner weißen Pfeffers und eine halbe Zwiebel gegessen, wie der Gott es angeordnet hatte, und so bin ich eindeutig vor vielen und großen Gefahren gerettet worden.“
Inschrift des P. Aelius Theon von Rhodos, die im Asklepieion von Pergamon gefunden wurde[39]
Die Pflege in der Antike war weiblich
Die Pflege in der Antike war informell organisiert und wurde vor allem von Frauen im häuslichen Bereich oder von Sklavinnen und Dienerinnen übernommen.[60] Eine eigenständige Pflegeprofession im heutigen Sinn gab es noch nicht[60], dennoch verfügten viele Frauen über ein beachtliches praktisches Wissen, das sich aus Tradition, Erfahrung und mündlicher Überlieferung speiste[61]. Ihr Wissen beruhte auf Beobachtung und Weitergabe über Generationen. Frauen kannten sich mit Heilpflanzen, Salben, Wickeln und Hausmitteln aus.[61] Sie sammelten, verarbeiteten und verabreichten Heilkräuter bei Fieber[62], Wunden[61], Frauenleiden[61] oder Magenbeschwerden[61], verfügten über umfangreiche praktische Kenntnisse in Schwangerschaftsbetreuung[63], Geburtsbegleitung[63], Wochenbettpflege[63] und Kinderheilkunde[63], wussten, wie man Fieber erkennt, wie man Betroffene lagert, wäscht und ernährt[63] – alles Tätigkeiten, die spätestens mit dem aufkommenden Christentum in Klöstern institutionalisiert wurden (Caritas)[64] und von PflegerInnen bis heute in ähnlicher Form ausgeführt werden.
Quellen:
[28] Pavli, A. & Maltezou, H. C. (2024): Asclepieia in ancient Greece: pilgrimage and healing destinations, the forerunner of medical tourism. Le Infezioni in Medicina, 32(1), S. 113–115. Verfügbar unter: https://www.infezmed.it/media/journal/Vol_32_1_2024_15.pdf (Zugriff: 19.09.2026);
[29] Wikipedia (o. J.): Antikes Griechenland. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Antikes_Griechenland (Zugriff: 19.09.2026);
[30] Hippocrates (o. J.): On the Sacred Disease. Verfügbar unter: https://classics.mit.edu/Hippocrates/sacred.html (Zugriff am: 19.09.2026);
[31] Golder, W. A. & Golder, W. (2024): Medizinische Praxis im klassischen Griechenland: Die neurologischen und psychiatrischen Fallberichte des Corpus Hippocraticum. Der Nervenarzt, 95(10), S. 942–947. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38937324/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[32] Nutton, V. (2005): The fatal embrace: Galen and the history of ancient medicine. Science in Context, 18(1), S. 111–121. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16075496/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[33] Bouras-Vallianatos, P. (2022): Diagrams in Greek Medical Manuscripts. In: Hamburger, J. F., Roxburgh, D. J. & Safran, L. (Hrsg.): The Diagram as Paradigm: Cross-Cultural Approaches. Washington, DC: Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK584664/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[34] Tsiompanou, E. & Marketos, S. G. (2013): Hippocrates: timeless still. Journal of the Royal Society of Medicine, 106(7), S. 288–292. Verfügbar unter: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3704070/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[35] Theofanidis, D. & Sapountzi-Krepia, D. (2015): Nursing and Caring: An Historical Overview from Ancient Greek Tradition to Modern Times. International Journal of Caring Sciences, 8(3), S. 791–800. Verfügbar unter: https://www.internationaljournalofcaringsciences.org/docs/31_Theofanidis_special_8_3.pdf (Zugriff am: 19.09.2026);
[36] Koutserimpas, C., Alpantaki, K. & Samonis, G. (2017): Trauma management in Homer’s Iliad. International Wound Journal, 14(4), S. 682–684. DOI: 10.1111/iwj.12672. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27611659/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[37] Wikipedia (o. J.): Asklepios. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Asklepios (Zugriff am: 19.09.2026);
[38] Alvisi vom roten Stein (o. J.): Die Heilserzählungen des Aristides Aelius. Ein Beispiel für die iatromantischen Praktiken im Asklepiostempel. Weiberkraft. Verfügbar unter: https://weiberkraft.com/heidnische-weisheit/die-heilserzaehlungen-des-aristides-aelius/ (Zugriff am: 19.09.2026);
[39] Müller, H. (1987): Ein Heilungsbericht aus dem Asklepieion von Pergamon. Chiron. Mitteilungen der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts, 17, S. 193–233. Verfügbar unter: https://publications.dainst.org/journals/chiron/article/view/1203 (auf PDF klicken) (Zugriff am: 19.09.2026);
[40] Wikipedia (2026): Pedanios Dioskurides. https://de.wikipedia.org/wiki/Pedanios_Dioskurides (Zugriff am 19.09.2026);
[41] Kleisiaris, C.F., Sfakianakis, C. & Papathanasiou, I.V. (2014): ‘Health care practices in ancient Greece: The Hippocratic ideal’. Journal of Medical Ethics and History of Medicine, 7, Art. 6, insbesondere S. 1. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4263393/ (Zugriff am 19.09.2026);
[42] Bartoš, H. (2020): ‘Hippocratic Holisms’. In: Thumiger, C. (Hrsg.): Holism in Ancient Medicine and Its Reception. Leiden/Boston: Brill, S. 113–132, insbesondere S. 122–129. https://brill.com/display/book/edcoll/9789004443143/BP000015.pdf (Zugriff am 19.09.2026);
[43] Tsiompanou, E. & Marketos, S.G. (2013): ‘Hippocrates: timeless still’. Journal of the Royal Society of Medicine, 106(7), S. 288–292, insbesondere S. 291. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3704070/ (Zugriff am 19.09.2026);
[44] Thumiger, C. (2020): ‘Therapy of the word and other psychotherapeutic approaches in Ancient Greek medicine’. Transcultural Psychiatry, 57(6), S. 741–752, insbesondere Abschnitt „Medicine: The early period“. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7616954/ (Zugriff am 19.09.2026);
[45] Singer, P. N. & van der Eijk, P. J. (Hrsg. und Übers.) (2019): Galen: Works on Human Nature. Volume 1: Mixtures (De Temperamentis). Cambridge: Cambridge University Press. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/books/galen-works-on-human-nature/3977A88C9136DA2A7864F407A51FBCFF (Zugriff am: 20.09.2026);
[46] Jouanna, J. (2010): Hippocrates as Galen’s teacher. Studies in Ancient Medicine, 35, S. 1–21. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21560567/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[47] Wilkins, J. (2023): Food for Life: Galen’s “On Health” (“De sanitate tuenda”). Studia Ceranea, 13. Verfügbar unter: https://www.czasopisma.uni.lodz.pl/sceranea/article/view/21540 (Zugriff am: 20.09.2026);
[48] Joyce, D. (2010): Essentials of Temperament Assessment. Hoboken, NJ: John Wiley & Sons, S. 5–6. Verfügbar unter: https://catalogimages.wiley.com/images/db/pdf/9780470444474.excerpt.pdf (Zugriff am: 20.09.2026);
[49] Bouras-Vallianatos, P. (2022): Diagrams in Greek Medical Manuscripts. In: Hamburger, J. F., Roxburgh, D. J. & Safran, L. (Hrsg.): The Diagram as Paradigm: Cross-Cultural Approaches. Washington, DC: Dumbarton Oaks Research Library and Collection. Verfügbar unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK584664/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[50] Lloyd, G. E. R. (2021): Elements, Processes, Substances, Stuff. In: Expanding Horizons in the History of Science. Cambridge: Cambridge University Press. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/books/expanding-horizons-in-the-history-of-science/elements-processes-substances-stuff/E2C8598C9F08BE4D1418E12BBB60BE7B (Zugriff am: 20.09.2026);
[51] Wikipedia (2026): Humoralpathologie. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Humoralpathologie (Zugriff am: 20.09.2026);
[52] Wikipedia (2026): Vier-Elemente-Lehre. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Elemente-Lehre (Zugriff am: 20.09.2026);
[53] Geller, M. J. (2014): Melothesia in Babylonia: Medicine, Magic, and Astrology in the Ancient Near East. Berlin, München, Boston: De Gruyter. Verfügbar unter: https://www.degruyterbrill.com/serial/stmac-b/html?lang=de (Zugriff am: 20.09.2026);
[54] Geller, M. J. (2014): VI. Melothesia. In: Melothesia in Babylonia: Medicine, Magic, and Astrology in the Ancient Near East, S. 77–90. Verfügbar unter: https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9781614516934.77/html (Zugriff am: 20.09.2026);
[55] Bultrighini, I. (2020): Astrology and Religion in the Roman Empire. In: Rüpke, J. & Woolf, G. (Hrsg.): Religion in the Roman Empire. Verfügbar unter: https://discovery.ucl.ac.uk/10115451/1/Bultrighini_Chapter%2010_LATEST%20copy%202.pdf (Zugriff am: 20.09.2026);
[56] Wikipedia (2026): Iatromathematik. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Iatromathematik (Zugriff am: 20.09.2026);
[57] Wikipedia (2026): Temperamentenlehre. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Verfügbar unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Temperamentenlehre (Zugriff am: 20.09.2026);
[58] Vuorinen, H. S. (1995): Water and public health during antiquity. Hippokrates, 12, S. 33–54. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11609120/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[59] Deming, D. (2020): The Aqueducts and Water Supply of Ancient Rome. Groundwater, 58(1), S. 152–161. Verfügbar unter: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7004096/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[60] Theofanidis, D. & Sapountzi-Krepia, D. (2015): Nursing and Caring: An Historical Overview from Ancient Greek Tradition to Modern Times. International Journal of Caring Sciences, 8(3), S. 791–800, insbesondere S. 792–794. Verfügbar unter: https://www.internationaljournalofcaringsciences.org/docs/31_Theofanidis_special_8_3.pdf (Zugriff am: 20.09.2026);
[61] Cilione, M., Cavarra, B. & Gazzaniga, V. (2023): Once again on the Empress Zoe: Women, dermatology, cosmetics, and materia medica (medical matter) in the ancient world. Journal of Cosmetic Dermatology, 22(2), S. 555–560. Verfügbar unter: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10087682/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[62] Kleisiaris, C. F., Sfakianakis, C. & Papathanasiou, I. V. (2014): Health care practices in ancient Greece: The Hippocratic ideal. Journal of Medical Ethics and History of Medicine, 7, Art. 6. Verfügbar unter: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4263393/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[63] Tsoucalas, G., Karamanou, M. & Sgantzos, M. (2014): Midwifery in ancient Greece, midwife or gynaecologist-obstetrician? Journal of Obstetrics and Gynaecology, 34(6), S. 547. Verfügbar unter: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.3109/01443615.2014.911834 (Zugriff am: 20.09.2026);
[64] Nam, S. H. (2015): A development of Byzantine Christian charities during the 4th–7th centuries and the birth of the hospital. Uisahak, 24(1), S. 195–239. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25985781/ (Zugriff am: 20.09.2026);
[65] Gagarin, M. (2005): The Unity of Greek Law. In: Gagarin, M. & Cohen, D. (Hrsg.): The Cambridge Companion to Ancient Greek Law. Cambridge: Cambridge University Press, S. 29–40. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/books/cambridge-companion-to-ancient-greek-law/unity-of-greek-law/21F51086C8CDE7A0388E580F73B089BF (Zugriff am: 20.09.2026);
[66] Procopé, J. (1988): Greek and Roman political theory. In: Burns, J. H. (Hrsg.): The Cambridge History of Medieval Political Thought c.350–c.1450. Cambridge: Cambridge University Press, S. 21–36. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/books/abs/cambridge-history-of-medieval-political-thought-c350c1450/greek-and-roman-political-theory/35AE9015858C60DB3B5469B8C0D32501 (Zugriff am: 20.09.2026).
[67] Pritchard, D. M. (2015): Democracy and War in Ancient Athens and Today. Greece & Rome, 62(2), S. 140–154. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/journals/greece-and-rome/article/democracy-and-war-in-ancient-athens-and-today/4798673E2F44960C82CB11B75C9CF344 (Zugriff am: 20.09.2026);
[68] Crawford, M. H. & Whitehead, D. (1983): Diversity and unity (81–89). In: Archaic and Classical Greece: A Selection of Ancient Sources in Translation. Cambridge: Cambridge University Press, S. 168–182. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/books/abs/archaic-and-classical-greece/diversity-and-unity-8189/C4C17DBC13E75F5B3F43A368CA44D8CB (Zugriff am: 20.09.2026);
[69] Esu, A. (2017): Divided Power and Εὐνομία: Deliberative Procedures in Ancient Sparta. The Classical Quarterly, 67(2), S. 353–373. Verfügbar unter: https://www.cambridge.org/core/journals/classical-quarterly/article/divided-power-and-deliberative-procedures-in-ancient-sparta/DB515806C3F3CFF62AEDA17A1E47A204 (Zugriff am: 20.09.2026);
Beitragsbild: ©pixabay.com